Medienbericht Eurobanker Mirow kritisiert Wulff

Die Kritik des Bundespräsidenten an einem Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB hat Banker Thomas Mirow gegenüber der Wochenzeitung "Die Zeit" zurückgewiesen. Gegenüber der Zeitung verwies er auf fehlende Alternativen
4 Kommentare

HamburgThomas Mirow, Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, hat Bundespräsident Christian Wulff für dessen Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert.

„Wer die EZB kritisiert, muss sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Alternativen es gegeben hätte“, sagte Mirow der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die EZB sei in der Situation die einzige Institution gewesen, die intervenieren konnte. „Und ich glaube, dass wir ohne eine solche Intervention zusätzliche Probleme im europäischen Bankensektor bekommen hätten“.

Wulff hatte die Entscheidung der EZB, Staatsanleihen von Krisenländern zu kaufen, um die Märkte zu stützen, als politisch und rechtlich problematisch bezeichnet. Mirow war unter anderem SPD-Wirtschaftssenator in Hamburg und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

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  • dpa
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4 Kommentare zu "Medienbericht: Eurobanker Mirow kritisiert Wulff "

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  • Eigentlich ist es haltlos, was sich dieser Banker herausnimmt. Aber die Politiker sind nun mal die Strichmädchen der Banker und müssen das machen, was der machen, was ihr Zuhälter (die Banker) ihnen sagen.

    Dt. hat zu viele Schulden durch die Rettung der DDR, dem Wohlfahrtsstaat und durch die versuchte Rettung der Dolce-Vita Staaten gemacht und dadurch sind sie erpreßbar geworden.

    Wessen Brot (Geld) du ißt, dessen Diener du bist.



  • Herr Mirow zählt zu den "alternativlosen" Gesundbetern. In einer Zentralbank sind solche Leute denkbar schlecht beschäftigt.

  • "Wer die EZB kritisiert, muss sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Alternativen es gegeben hätte“, sagte Mirow (Zitat)"

    Eine "verblüffende" Logik von Herrn Mirow . Genau so gut könnte man sagen
    Wer den "Staat sowieso " kritisiert muss eine bessere Alternative nennen usw.usw.

    Die Antwort heißt aber hier exakt - die EZB ist eine typische bad-Bank Filiale der Französischen Nationalbank - und das muß man schnellstens ändern! Eine "übergeordnete" Institution für die EZB hat man seinerzeit einfach vergessen.
    " Geschlafen" haben u.a. damals die Deutschen Politiker, die so etwas übersehen haben. Diese Bank EZB könnte nicht nur der Untergang für den Euro bedeuten - sondern die gesamte EU zerfleddern- wenn man da nicht bald Abhilfe schafft. Das dicke Ende kommt nämlich noch! Wenn erst alle gebunkerten bad-Papiere im Keller der EZB bezahlt werden müssen- und das werden die 17 Euro Nationen machen müssen - Deutschland dann aber an der Spitze.

  • Ach, ein Banker, ein Bankster kritisiert Wulff? Ein Schelm, der Arges dabei denkt. Aber in der ZEIT klatschen jetzt die Rot-Grünen laut lachend über so viel Irrsinn Beifall!
    Natürlich ist ein Bankster besonders glaubwürdig - wenn er sagt, dass die Milliarden und Billionen im Rahmen einer Transferunion richtig sind, dann wird es schon seine Richtigkeit haben, nicht wahr, Ihr rot-grünen Spinner?
    Die Banken verdienen sich am Euro dumm und dämlich. Und Rot-Grün lässt es geschehen - die legen sogar den Turbo ein. Dümmer, verblendeter und einfältiger geht es nicht!
    Wir brauchen NEUE PARTEIEN, die die Finger von solch einfältigen "politischen Projekten" *würg, kotz* wie dem Euro oder den VSE lassen. Die Bürger wollen das nicht - kapiert!
    Und die Politiker werden letztlich bezahlen. Denn sie tragen die Verantwortung!

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