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Medienbericht Sarkozy bezeichnet Netanjahu als „Lügner“

Zufälliger Lauschangriff auf Sarkozy und Obama: Bei einer Pressekonferenz in Cannes waren die Mikrofone zu früh angeschaltet, Journalisten wurden Zeugen eines pikanten Gesprächs über den israelischen Regierungschef.
11 Kommentare
Nicolas Sarkozy und Barack Obama. Quelle: AFP

Nicolas Sarkozy und Barack Obama.

(Foto: AFP)

ParisFrankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat einem Medienbericht zufolge den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu als „Lügner“ bezeichnet.

Vor einer Pressekonferenz beim G-20-Gipfel in Cannes in der vergangenen Woche hätten die Journalisten aus Versehen eine Unterhaltung Sarkozys mit US-Präsident Barack Obama mithören können, weil die Geräte für die Übersetzung schon vor dem offiziellen Auftritt verteilt worden seien und einige Pressevertreter ihre eigenen Kopfhörer eingestöpselt hätten, berichtete das französische Internetmagazin „Arrêt“ am Dienstag.

Dabei habe Sarkozy zu Obama gesagt: „Ich kann ihn nicht mehr sehen, das ist ein Lügner.“ Daraufhin habe Obama geantwortet: „Du magst ja genug haben von ihm, aber ich muss jeden Tag mit ihm umgehen!“ Mehrere Journalisten, die in Cannes waren, bestätigten der Nachrichtenagentur AFP den Inhalt dieses Gesprächs.

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11 Kommentare zu "Medienbericht: Sarkozy bezeichnet Netanjahu als „Lügner“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Lieber Herr Sarkozy !
    Was glauben sie wohl was über ihre Person so alles geredet wird wenn man glaubt das keiner mithört .

    Sie haben eigentlich keinen Grund jemandem einen Lügner zu nennen .
    Sie waren der , der Libyen sogar allein angreifen wollte , warum ?
    Heute haben sie und England das Öl des Landes unter sich aufgeteilt .
    Die Angriffe hatten damit natürlich nichts zu tun !

  • Ich verstehe nicht, warum keiner auf das hier gespielte Spiel eingeht. Das Wikileaks-Prinzip als neue Form öffentlicher Diplomatie. Man "leakt" - zu deutsch: lässt etwas durchsickern -, um einer direkten Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Ziel in diesem Falle: Beruhigung der Öffentlichkeit wegen Krieg gegen den Iran, um andere Kriegsmaßnahmen, zum Beispiel Sanktionen, Außerkraftsetzung der Diplomatie, Schädigung des zivilen Umgangs zwischen Nationen zu ergreifen. Dazu hat MJ Rosenberg hier einen sehr guten (allerdings englischsprachigen) Artikel geschrieben:http://www.informationclearinghouse.info/article29641.htm

  • Netanjahu wird, wenn er mit seiner ignorant-aggresiven Landraubpolitik weitermacht jeden politischen Rückhalt in der westlichen Welt verspielen, Israel in eine gefährliche Sackgasse führen und so vielleicht der Totengräber Israels sein. Wenn die demokratischen Regierungen in den Nachbarstaaten Agypten und Syrien installiert und gefestigt sind, wird der Druck auf nie gekannte Weise zunehmen, weil die bisherigen Potentanten ihm nict mehr die arabischen Brudervölker der Palästinenser vom Hals halten können.

    Nebenbei verspielt Israel die Chance mit einem Neuen Jerusalem eine ungeteilte Hauptstadt der 3 Schwesterreligionen Judentum-Christentum-Islam zu errichten, die im Dienste der Völkerverständigung steht und dem EINEN den ihm gebührenden ungeteilten Raum gibt. Diese Chance aus primitivem Egoismus zu vertun, kann nur als absurde Dummheit benannt werden.

  • Das haben die Araber seit 1947 versucht, mit allen Mitteln und katastrophalen Mißerfolgen, sodaß selbt der korrupte Abbas heut erklärt, die Nichtannahme des seinerzeitigen Völkerbundvorschlages für eine Zwei-Staatenlösung in Palästina durch die Araber (die Juden haben sie angenommen) sei ein entscheidender Fehler gewesen. Stattdessen haben die Araber der Ideologie des Amin al-Husseini, Freund Hitlers, Mitglied der Waffen SS und von den Nazis Beauftragter, den Nahen Osten judenfrei zu machen, ausführlich gefrönt. Ein Ziehvater Arafats, der, wie al Banna, der Gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft, ein großer Bewunderer dieses international gesuchten Kriegsverbrechers und Mörders (1974 in Ägypten gestorben) ist. Aber "Ihr" (SchOssis) Wunsch ginge sicherlich in Erfüllung, wenn man die Araber ließe, sind doch nach einer neueren Umfrage 60% der Araber Nord Afrikas dafür, die Juden wieder ins Gas zu schicken. Sie sehen also, SchOssi (nomina sunt odiosa), Neonazis gibt es nicht nur hierzulande, sie sind leider so weit verbreitet wie früher die Pest, ein hässliches Geschwür unserer kulturgeschichtlich ohnehin schon total abgewrackten Gesellschaft.

  • am besten die Araber schubsen die Kriegstreiber endlich ins Meer und dann hat sich der Fall, leider sind die viel zu feige dazu

  • Das weiss man doch, wenn man sich für Politik interessiert, dass der Benjamin Netanjahu ein unausstehlicher Politiker ist.
    Mit dem gibt es garantiert keinen Frieden eher das Gegenteil !

  • Einem Lügner wird diplomatisch (jüngst durch die Bundesregierung) der Rücken gestärkt und mit zig Milliarden (US-Finanzhilfe) das Weiterlügen gesichert. Auch die Bundeskanzlerin hatte jüngst offensichtlich die Nase gestrichen voll, gegenüber der unsäglichen, von Netanjahu politisch zu verantwortenden Siedlungspolitik, die die zahlreichen europäischen und amerikanischen Initiativen nach Verständigung mit den Palästinensern paralysierte. Dabei erfrechten sich israelische Politiker gar, die militärisch mächtigen USA vorzuführen. Und die machten beflissen einen Diener. Kein Wunder, wenn die Drohung des "Friedensnobelpreisträger" Perez Früchte tragen könnte, und (gegen den Rat des eigenen Geheimdienstes) isralische Bomben auf iranische Atomenergieanlagen fallen werden. Wer sollte Sie daran hindern?

  • Was hat das mit der Gefahr zu tun,
    die vom Iran ausgeht?
    .
    Was hat das mit den „ewig“ schwelenden Kriegsdrohungen
    gegen den Iran zu tun?
    .
    Stiel & Niveau ist doch eh in der Politik nicht zuhause,
    das ist nicht erst seit gestern bekannt.
    .
    Schlüssellochjournalismus!
    .
    Erbärmlich!

  • naja. das aus einem mund zu hören, der selbst nicht ganz ehrlich ist, sollte zu denken geben. Das Kuriose ist, das dies erst jetzt public wird, bevor die atomenergiebehörde ihren bericht vorlegt, um netanjahu das recht zu geben, den iran anzugeifen. sehr komisch das ganze.

  • Bravo Mr. Sarkozy....das darf man auch ganz laut sagen!

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