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Medienbericht Türkei beantragt Mitarbeit bei EU-Verteidigungspolitik

Die Türkei will sich laut Medienberichten an einer EU-Verteidigungsinitiative beteiligen. Sie hoffen auf verbesserte Beziehungen zu Zypern und Griechenland.
16.05.2021 - 11:54 Uhr 1 Kommentar
Offen ist, wie Zypern und Griechenland auf den Vorstoß reagieren, deren Beziehungen zur Türkei seit langem angespannt sind. Quelle: dpa
Mevlüt Cavusoglu, Außenminister der Türkei

Offen ist, wie Zypern und Griechenland auf den Vorstoß reagieren, deren Beziehungen zur Türkei seit langem angespannt sind.

(Foto: dpa)

Berlin Das Nato-Mitglied Türkei will einem Medienbericht zufolge künftig bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union mitarbeiten. Dies berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf EU-Diplomaten.

Die Regierung in Ankara biete an, sich im Rahmen der EU-Verteidigungsinitiative „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (Pesco) formal an einem milliardenschweren Projekt zu beteiligen, das der Verbesserung von Truppen- und Materialtransporten in Europa dient.

Ein Antrag der türkischen Regierung sei vor gut einer Woche im Verteidigungsministerium der Niederlande eingegangen, die das Projekt koordinieren. Offen ist, wie Zypern und Griechenland auf den Vorstoß reagieren, deren Beziehungen zur Türkei seit langem angespannt sind.

Aus Diplomatenkreisen verlaute der Zeitung zufolge, man hoffe, dass eine mögliche Mitarbeit der Türkei an Pesco nicht nur die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Nato verbessere, sondern auch zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und Zypern beziehungsweise Griechenland führen könne. Als wichtigste Gründe für den Antrag aus Ankara würden in EU-Kreisen die kürzlich beschlossene Mitarbeit der USA an der EU-Verteidigungspolitik und die angestrebte Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen EU und Türkei genannt.

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    1 Kommentar zu "Medienbericht: Türkei beantragt Mitarbeit bei EU-Verteidigungspolitik"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • PESCO, wird ja häufig mit dem Ziel der Schaffung einer Europäischen Verteidigungsunion in Verbindung gebracht. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass man die derzeitigen türkischen Nationalisten beim Aufbau einer Verteidigungsunion in irgendeiner Art und Weise beteiligt. Fehlt nur noch, dass man Wladimir Wladimirowitsch Putin auch noch ins Boot holt. Dann brauchen wir in dieser Gemeinschaft auch nicht mehr über Werte zu reden, diese hat man damit abgeschafft. Wer die politischen Weichen in Europa so stellt, dass wir mehr und mehr in die Abhängigkeit von einem Sultan und/oder einem Zaren kommen, handelt aus meiner Sicht unverantwortlich, undemokratisch und ignorant. Um das mal auf den Punkt zu bringen: solange die Türkei Angriffskriege führt, rhetorische Hetzreden bejubelt, EU Partner bedroht und die EU erpresst, Jerusalem zurückerobern möchte, die Entdemokratisierung vorantreibt, die kurdische und armenische Endlösung anstrebt, etc. etc., solange kauft man eben auch kein Gemüse mehr beim Türken ein.

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