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Mehr Recycling EU gibt strengere Ziele zur Abfallvermeidung vor

Europa will die „Null-Abfall-Wirtschaft“: Per Ökodesign-Richtlinie sollen die Recyclingraten gesteigert werden. Die Änderungen sollen die gesamte Wertschöpfungskette betreffen.
09.06.2014 - 20:17 Uhr Kommentieren
Recyclingfähige Stoffe wie Plastik, Metall, Glas oder Papier sollen ab 2025 nicht mehr auf Deponien landen dürfen. Quelle: dpa

Recyclingfähige Stoffe wie Plastik, Metall, Glas oder Papier sollen ab 2025 nicht mehr auf Deponien landen dürfen.

(Foto: dpa)

Brüssel Die EU-Staaten sollen ihre Rohstoffe künftig erheblich sparsamer einsetzen. Um von der Wegwerfgesellschaft hinwegzukommen, will die EU-Kommission die Ressourceneffizienz bis 2030 um fast ein Drittel im Vergleich zu 2005 steigern. Das geht aus dem Entwurf eines Strategiepapiers hervor, das dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) vorliegt. „Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft erfordert Änderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, heißt es in dem Papier, das Anfang Juli vorgestellt werden soll. Die Kommission rechnet infolge einer konsequenten Kreislaufwirtschaft für die europäischen Firmen mit einer Ersparnis von 600 Milliarden Euro.

Den Kommissionsplänen zufolge soll die Recyclingrate bis 2030 europaweit auf mindestens 70 Prozent steigen, für Verpackungsmüll gar auf 80 Prozent. Recyclingfähige Stoffe wie Plastik, Metall, Glas oder Papier sollen ab 2025 nicht mehr auf Deponien landen dürfen. Bis 2030 will Brüssel das Verbot auf alle rückgewinnbaren Abfälle ausdehnen.

Als eines der schlagkräftigsten Instrumente auf dem Weg zur „Null-Abfall-Wirtschaft“ gilt die europäische Ökodesign-Richtlinie. Umweltkommissar Janez Potocnik will sie jenseits des Energieverbrauchs um neue Kriterien wie Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Austauschbarkeit von Teilen und Recyclingmöglichkeiten von Produkten ausweiten.

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