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Melilla Mehr als Hundert Flüchtlinge stürmen auf spanisches Gebiet

Dutzende Afrikaner haben bei einem Ansturm auf die spanische Nordafrika-Exklave Melilla europäisches Territorium erreicht. Dabei sollen Polizisten und Flüchtlinge von umherfliegenden Gegenständen verletzt worden sein.
09.05.2017 - 16:12 Uhr Kommentieren
Die Grenzen der spanischen Exklave Melilla sind stark gesichert. Viele afrikanische Migranten werden davon allerdings nicht abgehalten. Quelle: AP
Melilla

Die Grenzen der spanischen Exklave Melilla sind stark gesichert. Viele afrikanische Migranten werden davon allerdings nicht abgehalten.

(Foto: AP)

Madrid Bei einem neuen Ansturm von Migranten auf Melilla sind Dutzende Afrikaner in die spanische Nordafrika-Exklave gelangt. Rund 110 Menschen hätten am Dienstag vom Gebiet Marokkos aus die sechs Meter hohen Grenzzäune überklettern können, teilte die Vertretung der spanischen Regierung mit.

Den Angaben zufolge versuchten insgesamt rund 300 Flüchtlinge, am frühen Vormittag die Exklave zu stürmen. Sie hätten dabei die spanischen und marokkanischen Polizisten mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen. Drei Beamte und drei Flüchtlinge seien verletzt worden.

Ansturm auf den Grenzzaun
Der Grenzzaun
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Sechs Meter hoch, acht Kilometer lang: Das ist der Natogrenzzaun. Seit Monaten gibt es immer wieder Massenanstürme, bei denen häufig auch Sicherheitskräfte verletzt werden, die versuchen, die Menschen abzuwehren.

(Foto: Reuters)
Afrikanische Migranten in sicherem Gebiet
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Zuletzt schafften es wieder mehr als 300 afrikanische Migranten, die Grenzanlagen der spanischen Exklave Ceuta zu überwinden. Diese Männer haben die Überquerung heil überstanden.

(Foto: dpa)
Verletzungen durch Grenzzaun
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Nicht alle Migranten kommen heil auf die andere Seite der Grenze. Am Montag wurden elf Menschen aufgrund ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

(Foto: AP)
African migrants react as they arrive at the CETI, the short-stay immigrant centre, after crossing the border from Morocco to Spain's North African enclave of Ceuta
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Erst am Freitag hatten etwa 1.000 Migranten versucht, über den Zaun zu klettern. Laut dem Roten Kreuz schafften es etwa 500, Spanien zu erreichen. Einige von ihnen bleiben zunächst im Erstaufnahmezentrum in Ceuta und werden dort von Helfern versorgt.

(Foto: Reuters)
Rettungskräfte im Einsatz
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Das Rote Kreuz und der Notdienst 112 teilten mit, dass die Rettungskräfte am Freitag mit fünf Krankenwagen und mehreren Freiwilligen bei den Grenzanlagen im Einsatz gewesen sein.

(Foto: Reuters)
Zweite Exklave: Melilla
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Die zweite spanische Exklave Melilla, weiter östlich in Richtung der algerischen Grenze gelegen, ist eine weitere Gelegenheit für Migranten, nach Europa zu gelangen. Auch hier gibt es häufig Massenanstürme – Flüchtlinge versuchen aber auch versteckt in Koffern oder Autoteilen, auf die andere Seite zu gelangen.

(Foto: AFP)
Nicht alle schaffen es
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Immer wieder scheitern Migranten daran, den Zaun zu überqueren. Aus mangelnder Kraft oder aufgrund der Sicherheitskräfte.

(Foto: Reuters)

Spanien verfügt in Nordafrika über zwei Exklaven, die beide von Marokko beansprucht werden: Ceuta an der Meerenge von Gibraltar und das 250 Kilometer weiter östlich gelegene Melilla. In der Nähe der beiden Gebiete harren Zehntausende Afrikaner vorwiegend aus Ländern südlich der Sahara auf eine Gelegenheit, in die EU zu gelangen. Diesen Afrikanern haben sich nach Angaben aus Marokko seit 2015 auch Flüchtlinge aus Syrien zugesellt.

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