Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Michael Avenatti Stormy-Daniels-Anwalt wegen Vorwurf der Erpressung gegen Nike kurzzeitig in Haft

Der Ex-Anwalt von Pornodarstellerin Stormy Daniels soll versucht haben, den Sportartikelhersteller Nike zu erpressen. Er ist inzwischen unter Auflagen wieder frei.
Update: 26.03.2019 - 03:27 Uhr Kommentieren
Michael Avenatti verlässt ein New Yorker Gericht. Quelle: AFP
Michael Avenatti

Michael Avenatti verlässt ein New Yorker Gericht.

(Foto: AFP)

Washington Der ehemalige Anwalt von Ex-Pornostar Stormy Daniels und erklärte Trump-Kritiker Michael Avenatti ist nach seiner Festnahme unter Auflagen wieder auf freiem Fuß. Gegen eine Kaution von 300 000 Dollar (rund 265 000 Euro) wurde er am Montagabend (Ortszeit) entlassen. Darüber hinaus müsse er seinen Pass abgeben und dürfe nicht mit einem Zeugen, dessen Name ungenannt blieb, in Kontakt treten, twitterte der Sender CNN. Avenatti wird vorgeworfen, versucht zu haben, vom Sportartikelhersteller Nike 20 Millionen Dollar zu erpressen, wie die Staatsanwaltschaft in New York via Twitter mitteilte.

Die Vorwürfe basieren auf einem Eintrag des Juristen auf Twitter, in dem er Nike vorwarf, in einen Basketball-Skandal verwickelt zu sein. Laut CNN darf Avenatti lediglich nach Kalifornien und New York reisen. Er habe keinen Einspruch erhoben. Avenatti sagte vor dem Gerichtsgebäude, er sei überzeugt, vollständig entlastet zu werden. „Ich werde niemals aufhören, diesen guten Kampf zu kämpfen.“

Außerdem erhob am gleichen Tag auch die Staatsanwaltschaft in Los Angeles Anklage gegen Avenatti. Dort wird ihm Betrug angelastet. Nike erklärte, das Unternehmen habe zum Zeitpunkt, als Avenatti einen Erpressungsversuch unternommen habe, längst mit den Ermittlern zusammengearbeitet. „Nike lässt sich nicht erpressen und würde keine Informationen in Zusammenhang mit einer staatlichen Untersuchung verstecken.“

Der Anwalt war bekannt geworden, als er die mutmaßliche Affäre von Stormy Daniels mit Trump öffentlich machte und Schweigegeldzahlungen Trumps publik wurden. Avenatti war bereits im Herbst vergangenen Jahres kurzfristig festgesetzt worden. Die Vorwürfe häuslicher Gewalt hatten sich aber nicht erhärtet.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Michael Avenatti - Stormy-Daniels-Anwalt wegen Vorwurf der Erpressung gegen Nike kurzzeitig in Haft

0 Kommentare zu "Michael Avenatti: Stormy-Daniels-Anwalt wegen Vorwurf der Erpressung gegen Nike kurzzeitig in Haft"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote