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Mickriger Schuldenschnitt Hedgefonds spekulieren auf Pleite Griechenlands

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"Noch viel Überzeugungsarbeit nötig"

Deutschland und Frankreich seien an den Gesprächen neben der Troika beteiligt. „Sie haben ein klares Bild, was bei der Gläubigerbeteiligung möglich ist und was nicht“, ergänzte er. Ein Nein zu einer nicht vollständigen Beteiligung der Geldgeber und dem zweiten Rettungspaket bedeute die Staatspleite Griechenlands. Das wolle niemand in der Euro-Zone.

Nach den Vorstellungen der EU-Länder sollen die Investoren alte Anleihen durch neue ersetzen mit längerer Laufzeit und kleinerem Volumen. Die Beteiligung privater Investoren - Banken, Versicherungen und Hedgefonds - ist Voraussetzung für das neue Rettungspaket, das Hilfen des Rettungsfonds EFSF und des IWF über insgesamt 130 Milliarden Euro enthält. Das mit 350 Milliarden Euro verschuldete Land braucht das Geld dringend, da sonst Mitte März die Zahlungsunfähigkeit droht. Der Staat muss dann Anleihen von knapp 15 Milliarden Euro zurückzahlen. Bundeskanzlerin Angela Merkel machte am Montag erneut Druck: Ohne einen Schuldenerlass flössen keine neuen Gelder.

Erst nach einer Vereinbarung wird sich zeigen, wie viele Gläubiger mitziehen. „Da wird bilateral viel Überzeugungsarbeit nötig werden“, sagte ein Banker. Den Hedgefonds müsse man schon einiges anbieten, damit sie mitzögen. Analysten von Bank of America/Merrill Lynch schätzen, dass mittlerweile rund die Hälfte der Hellas-Anleihen in Händen privater Gläubiger liegt, die sich einer früheren Umschuldungs-Vereinbarung des IIF mit Griechenland nicht angeschlossen haben. Die Banken haben bereits Milliarden auf ihre griechischen Bonds abgeschrieben.

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47 Kommentare zu "Mickriger Schuldenschnitt: Hedgefonds spekulieren auf Pleite Griechenlands"

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  • Frage war an Rene gerichtet

  • Interessant. Sagen Sie mir doch mal, welche Art von Bildung Ihnen ermöglicht, eine solche Einschätzung zu treffen?

  • Verstehe ich Sie richtig?
    1) Die Reichen gegen die Arbeitenden? (da gehe ich in vielen Fällen konform).
    2) Die Arbeitenden gegen die, welche keine Arbeit haben? Und die die keine Arbeit haben, sind die Parasiten? Ich hoffe, das haben Sie nicht gemeint. Es wäre schlichtweg Schwachsinn.

  • ... und was will ursularenner uns damit sagen??

  • ... und was will ursularenner uns damit sagen?

  • Ob eine Wirtschaft stärker oder schwächer ist, hängt maßgeblich ab von den Rahmenbedingungen, die die natio-nalen Regierungen setzen. Warum sollen Politiker, die wirtschafts- und wachstumsfeindliche Rahmenbedingungen gesetzt haben und/oder nicht für Abhilfe für nicht vorhandene administrative Strukturen sorgen (vgl Griechenland) von vernünftiger arbeitenden Regierungen gestützt werden? Spanien hat mit dem EU-Geld wenigstens seine Infrastruktur aufgebaut, in Portugal floß alles in den Konsum, in Italien flossen die ersparten Schuld-zinsen voll in den Konsum.

  • Deutschlands Banken sind nicht ohne Schuld an den Problemen der Pleite-Staaten. Und Deutschland als Exportland hat durchaus den Großzügigen Geldausgabden der Griechen profitiert. Wir profitieren auch weiterhin durch den niedrigen Euro-Kurs. Es ist nicht einseitig.

  • Spartakus;

    welchem Planeten bist du denn entsprungen?Tut mir aufrichtig leid,aber bei soviel schwachsinn bleibt einem einfach nichts anderes übrig.

  • Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Leider ist das ganze etwas komplizierter. Sind die Hintermänner (Marionettenspieler) dann die Politiker? Verdienen die Marionetten dann den Status Politiker? Wenn ich mir die Fragen selber beantworte, zeigt es mir nur auf, das wir dann auch keine wahre Demokratie haben und wir nicht wirklich frei sind.

  • @ rokober - Sie reden einen populistischen Scheiß.

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