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Migranten US-Regierung schickt 3750 Soldaten an Grenze zu Mexiko

Mehrere tausend Soldaten werden an die mexikanische Grenze verlegt. Sie sollen Migranten von einer illegalen Einreise in die USA abhalten.
Update: 04.02.2019 - 00:22 Uhr Kommentieren
US-Präsident Donald Trump möchte eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen. Quelle: dpa
Grenze zwischen Mexiko und den USA

US-Präsident Donald Trump möchte eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen.

(Foto: dpa)

WashingtonDie US-Regierung verlegt zusätzlich 3750 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Dort sollen sie unter anderem rund 240 Kilometer Stacheldraht verlegen, um Migranten von einer illegalen Einreise nach Amerika abzuhalten. Wie das Verteidigungsministerium in Washington am Sonntag weiter mitteilte, sollen die Einheiten auch eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren. Mit der Entsendung steigt die Zahl der Soldaten an der Grenze auf rund 4350.

Hintergrund ist, dass sich in den vergangenen Monaten Tausende Migranten aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA gemacht hatten. Ende 2018 waren rund 6000 von ihnen bis nach Tijuana an die US-Grenze gelangt. Sie hoffen auf Asyl in den USA und sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen.

Am Sonntagabend twitterte US-Präsident Donald Trump: „Wegen Karawanen, die durch Mexiko und in Richtung unseres Landes marschieren, müssen Republikaner bereit sein, zu tun, was auch immer notwendig für STARKE Grenzsicherheit ist. Demokraten tun nichts. Wenn es keine Mauer gibt, gibt es keine Sicherheit. Menschenhandel, Drogen und Kriminelle – BLEIBT DRAUßEN!“

Trump hatte zuletzt in Zweifel gezogen, dass die Republikaner im Kongress den Demokraten die Finanzierung für die von ihm geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko abringen können. Vertreter beider Parteien verhandeln derzeit über die Grenzsicherheit. Sie haben bis zum 15. Februar Zeit, eine Lösung für ein neues Budgetgesetz zu finden. Andernfalls droht Teilen der Regierung erneut eine Haushaltssperre.

Um das Geld für die Mauer zu bekommen, ist Trump im Kongress auf Stimmen der Demokraten angewiesen.

Brexit 2019
  • dpa
  • ott
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