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Militär China testet erste KI-fähige Drohnen-Panzer

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz will China eine große Anzahl an Panzern in unbemannte Fahrzeuge umbauen.
Update: 21.03.2018 - 08:17 Uhr 9 Kommentare
Chinesische Panzer sollen künftig auch unbemannt fahren können. Quelle: dpa
Militär

Chinesische Panzer sollen künftig auch unbemannt fahren können.

(Foto: dpa)

Peking Chinas Militär hat staatlichen Medien zufolge mit Tests von Drohnen-Panzern begonnen, die auch mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet werden könnten. Die „Global Times“ verwies am Mittwoch auf erste Aufnahmen im Staatsfernsehen Anfang der Woche von Panzern des Typs 59, die per Fernbedienung gesteuert worden seien.

„Eine große Zahl von Typ-59-Panzern, die vor der Ausmusterung stehen, könnte mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in unbemannte Fahrzeuge umgewandelt werden“, sagte der Experte Liu Qingshan dem Blatt. China treibt unter Präsident Xi Jinping eine Modernisierung seiner Streitkräfte voran.

Präsident Xi Jinping hatte im Oktober angekündigt, Chinas Militär werde bis zum Jahr 2050 zu einer Streitmacht von Weltklasse werden. Die Entwicklung neuer Technologien werde ein Schwerpunkt der Regierungspolitik sein, es solle auch in Tarnkappen-Bomber, Flugzeugträger und Raketen investiert werden, hatte Xi erklärt.

Parallel dazu bildet China KI-Spezialisten aus, investiert massiv in die Hochschulen und macht sich zudem die Ausbildung in anderen Ländern zunutze: Der Staat hole viele Forscher aus den USA zurück, beobachtet DFKI-Forscher Borth, der auf Stationen im Ausland chinesische Kollegen kennen gelernt hat. „Das sind Topkräfte, die den Wissenstransfer ermöglichen.“

Sie sollen an verschiedenen Orten des Riesenreichs Forschungszentren aufbauen. Das ist eine Voraussetzung, um den Plan der Regierung umsetzen und China innerhalb wenig mehr als eines Jahrzehnts an die Spitze der Forschung zu bringen. Die Universitäten bieten ihnen zusätzlich üppige Gehälter und große Forschungsbudgets. Das könne bei einem Forscher mit Doktortitel durchaus eine Millionensumme sein, weiß Borth.

Für das Regime hat die Technologie einen strategischen Nutzen: Was im Zivilleben funktioniert, ist auch fürs Militär nützlich. „Dual Use“ nennen das Experten – etwa wenn Systeme fürs autonome Autos in Panzern zum Einsatz kommen. Ein Beispiel: Jüngst wurde bekannt, dass das amerikanische Militär in Drohnen die Bilderkennungssoftware von Google verwendet. Der Thinktank „Center for a New American Security“ warnt bereits, dass die amerikanische Vorherrschaft in Gefahr geraten könne.

  • rtr
  • HB
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9 Kommentare zu "Militär: China testet erste KI-fähige Drohnen-Panzer"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • .....es verbietet sich für mich.....und sollte auch für andere Menschen hier und woanders gelten....soweit sie noch verantwortbare Substanz.....in ihrem Hirn haben.....diesen Aufrüstungs-Irrsinn....zu kommentieren....und ihm noch eine vernünftige und gescheite Entwicklung....abzugewinnen.....

    .....bedarf es keiner Frage.....sich von diesen Entscheidungen.....zu distanzieren.....diese dann noch mit nachfolgender Fertigung anzuklagen.....und zu verurteilen....
    ....ist davon auszugehen....daß Äußerungen hier und woanders.....von nachfolgenden Generationen betrieben wird.....die nie in ihrem Leben....einen Krieg mitgemacht und erlebt haben.....
    ....und sich nicht vorstellen können.....was Krieg mit Tot und Verwundung an Menschen anstellt....
    .....so muß davon ausgegangen werden.....das eines Tages....diese Kriegswaffen zum Einsatz kommen.....und das Elend seinen Lauf nimmt.....
    ....anstatt dessen....in Bildung.....und Lebensqualität zu investieren.....
    ....natürlich braucht jedes Land.....zur Selbstverteidigung......eine Portion von diesen Dingen.....sollen sie aber eingebettet sein.....in einen logischen und überschaubaren Rahmen....und nicht für den Angriff konzipiert.....
    ....aber das Groß- und Kleinhirn.....ist bei vielen Menschen auf diesem Erdball schwach...oder ganz generell....falsch programiert.....sodass alle Empfehlungen und Klagen....über diesen Irrsinn....nur in den Wind gebrüllt werden können....weil taube Ohren....es nicht hören wollen.....nicht sehen wollen...und nicht wissen wollen....





  • @Herr herbert ax

    EMP ist natürlich ein Problem für die Drohnen. Aber EMP würde auch auf bemannte Panzer, Schiffe und Flugzeuge wirken. Da alle Elektronik verbaut haben.

    Den großen Vorteil sehe ich an unbemannten Drohnen, dass da kein Soldat im Fahrzeug sitzen muss. EMP -> Flugzeug stürzt ab -> Soldat ggf. tot. EMP -> Drohne stürzt ab -> Soldat startet mit einer neuen Drohne. Dieser sitzt vor dem Bildschirm am Joystick. Es müssen weniger Soldaten auf dem Feld versorgt werden und es sterben wahrscheinlich auch weniger.



  • @Herr Holger Narrog
    Welche Bildung im Sinne des linke deutsche Politsystem? Ich bezog mich mit Bildung auf die Investition der Chinesen in deren Universitäten und Forschung laut Artikel! Hier von Ihnen jetzt etwas herbeizudichten finde ich sehr fragwürdig.

    Was meinen Sie mit ideologischen Dingen?
    - Klimaschwindel: Da scheinen ja alle Länder eine verblendete Ansicht zum Klimawandel zu haben, außer den USA, Syrien und Nicaragua die dem Klimaabkommen nicht beigetreten sind.
    - Atomstrahlenglauben: Was ist daran glauben? Marie Curie hat die radioktiven Strahlen nachgewiesen. Das hat nichts mit glauben zu tun. Sofern Sie sich auf dem Atomausstieg von Deutschland beziehen. So vertrete ich die Meinung forschen ja, wirtschaftlich nutzen im Moment nein sofern die Sicherheit und vor allem die Entsorgung der Atomabfälle nicht geklärt ist.
    - Radikalfeminismus: Also wenn Frauen sich wehren, ist das radikaler Feminismus? Sie haben wohl ein altes Weltbild. Sofern die Frau nicht den Mann unterdrückt, sondern nur auf Augenhöhe sein möchte, ist aus meiner Sicht alles in Ordnung.
    - Multikulti: Vor allem die USA ist ein Land verschiedener Ethnien, weil es ein Einwanderungsland war und noch ist. Ich glaube nicht das "Multikulti" ausschließlich nur Nachteile bringt.
    - Berufslehre USA: Hier stimme ich Ihnen zu, wäre eine sinnvolle Maßnahme in den USA qualifiziertes Fachpersonal zu erzeugen.

    Zitat aus dem Artikel, worauf ich mich bezog:
    "Parallel dazu bildet China KI-Spezialisten aus, investiert massiv in die Hochschulen und macht sich zudem die Ausbildung in anderen Ländern zunutze: Der Staat hole viele Forscher aus den USA zurück, beobachtet DFKI-Forscher Borth, der auf Stationen im Ausland chinesische Kollegen kennen gelernt hat. „Das sind Topkräfte, die den Wissenstransfer ermöglichen.“

    Reine Rohstoffverarbeitung hat noch keine Volkswirtschaft wesentlich weit gebracht bzw. wenn dann ist der Wohlstand nur auf die Zeit der Verfügbarkeit der Rohstoffe befristet.


  • Daft man so etwas noch schreiben oder kommt das Wahrheitamt und holt einen ab?
    Herr Holger Narrog
    21.03.2018, 11:02 Uhr
    Grundlage einer Volkswirtschaft sind nunmal solche Dinge wie Kohle und Stahl, Erdgas, Kunststoffe etc. Die USA verfügen über gute Voraussetzungen, reichhaltige Kohlevorkommen, Erdgas, Eisenerz. Insofern halte ich einen Ausbau der Energieproduktion, Stahlindustrie, Basischemie für die USA für sehr sinnvoll.

  • Hallo Herr Gans...die USA müssen etwa 200 Mio. Arbeitsplätze für 330 Mio. Einwohner bereitstellen.

    "Bildung" im Sinne des linken deutschen Politiksystems ist sicherlich die schlechtest mögliche Investition. Unter Bildung verstehen diese Ideologen wohl kaum Ingenieure, Elektriker, oder Mechatroniker. Gerade deutsche Akademiker sind sehr anfällig gegenüber absurden, ideologischen Dingen wie Klimaschwindel, Atomstrahlenglauben, Radikalfeminismus, Mulitkulti...Sinnvoller wäre für die USA die Einführung einer Berufslehre.

    Grundlage einer Volkswirtschaft sind nunmal solche Dinge wie Kohle und Stahl, Erdgas, Kunststoffe etc. Die USA verfügen über gute Voraussetzungen, reichhaltige Kohlevorkommen, Erdgas, Eisenerz. Insofern halte ich einen Ausbau der Energieproduktion, Stahlindustrie, Basischemie für die USA für sehr sinnvoll.

  • Herr herbert ax
    21.03.2018, 10:36 Uhr
    Geht der Impuls auch durch ein Metall oder wird er durch das Panzer-Gehäuse kurzgeschlossen ?

  • Hallo Herr Ax...ein Nuklearsprengkörper in etwa 60 - 100 Km über dem Boden gezündet ist nun mal optimal um einen (N)EMP auszulösen.

    Für die Militärtechnik bietet sich eine Härtung der Geräte an. Man sucht die Steuerungen in einem Farradayischen Käfig (Metallgehäuse) unterzubringen. Kritisch sind Antennen und Leitungen die aus dem Farradayschem Käfig herausführen. Das Härten der Geräte gegenüber einem EMP ist sicherlich keine einfache Herausforderung.

  • Schon mal etwas von elektromagnetischem Impuls ( EMP ) gehört? Ich bin mir sicher je mehr Drohnen oder unbemannte Kampgeräte auf das Feld kommen, desto mehr lohnt es sich eine Waffe (keine Atombombe ) in dieser Richtung zu entwickel. Einmal kurz zünden und der ganze Drohnen Schnickschnack steht nur noch als Schrott mit intaktem Aussehen auf dem Feld.

  • China macht es richtig in Innovation und Bildung zu investieren.

    USA investiert im Moment in die Vergangenheit (Stahlindustrie, Kohle- Öl,..) und Dummheit.

    Ob das alles am Ende gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage.

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