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Militär-Deal Weiteres U-Boot für Isreal

Verteidigungsminister Thomas De Maizière gab bekannt, dass Israel ein weiteres U-Boot aus Deutschland erhält. Im Jahr 2005 hatten die beiden Länder eine Übereinkunft über die Lieferung von sechs Schiffen getroffen.
8 Kommentare
Eines der ersten U-Boote, gebaut von HDW-Kiel und den Thyssen Nordseewerken, das nach Israel ging. Quelle: dpa

Eines der ersten U-Boote, gebaut von HDW-Kiel und den Thyssen Nordseewerken, das nach Israel ging.

(Foto: dpa)

Israel erhält ein sechstes U-Boot aus Deutschland. „Es wird ein weiteres U-Boot an Israel geliefert werden“, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière am Dienstag nach einem Gespräch mit seinem israelischen Kollegen Ehud Barak in Berlin. „Wir stehen dazu und finden das richtig“, fügte de Maizière hinzu. Die Entscheidung geht auf eine Übereinkunft der Regierungen beider Staaten aus dem Jahr 2005 zurück, die noch in die Regierungszeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) fiel.

Israels Marine verfügt bereits über drei solcher Boote, zwei weitere sind im Bau. Die Lieferung dieser beiden U-Boote sowie die Option für ein drittes Boot wurden 2005 festgelegt. Dabei ist jeweils eine deutsche Kostenbeteiligung vorgesehen.

De Maizière bekräftigte, dass dies auch bei der Lieferung des sechsten U-Bootes der Fall sein werde. Im vergangenen Jahr hatte es aus deutschen Regierungskreisen geheißen, Deutschland werde ein Drittel der Beschaffungskosten tragen, höchstens 135 Millionen Euro. Da die Finanzierung über den Bundeshaushalt abgewickelt wird, ist die Lieferung des U-Bootes automatisch ein öffentlicher Vorgang.

  • afp
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8 Kommentare zu "Militär-Deal : Weiteres U-Boot für Isreal"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Weiteres U-Boot für Isreal", Isreal?
    Was bedeutet das? Wollten Sie "is real" schreiben?
    Zu den Kommentatoren: Weshalb sollen U-Boote schlecht sein die als zweitschlagwaffe nur effektiv genutzt werden können? Der sinn von den Ubooten ist ja die unbekannte Position für den Feind. Man droht gewissermaßen damit "zurückzuschlagen" wenn bereits das gesammte Land schon durch Atomwaffen zerstört wurde.

  • @antienergieelite

    Ganz einfach: Man kann Israel zurecht kritisieren für seine barbarische Politik gegenüber den Palästinensern, man kann Netanjahu zurecht für einen Vollidioten halten, man kanneine jüdische Lobby anprangern, die nur die Rechtsradikalen in Israet unterstützt, man kann die "holocaustindustrie beklagen" ... all das kann man.

    Was man aber nicht kann: So tun, als ob hier nicht die systematische industrielle Vernichtung von mehr als 6 Millionen Menschen für zynische Stammtichwadroniererei mißbrauchen. Das verbietet der _Anstand_. Kennen Sie das Wort?

    Das eine ist das eine, das andere ist das andere. Ich lasse mir nicht den Mund verbieten in Sachen Israel, aber ich verstehe auch ganz genau, wann jemand denkt, er könne sich wie ein Idiot aufführen und zynischen Mist absondert.

    So jemand ist ein Idiot und nicht besser als der "Irre" aus Teheran.

  • @hardy: wieso idot? diese wirklich sarkastische untermalung des israelischen irrsinns, den deutschland mit waffen für einen möglichen angriffskrieg zündelt, kann ich nur gutheißen. ab sofort klage gegen die bundesregierung, also rückwirkend gegen schröders truppe erheben.

  • Die Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete steht unter Strafe.
    Und besonders an Israel darf man keine Waffen liefern, denn sie terrorisieren damit ihre Nachbarn.
    Israel ist nur deshalb stark, weil die arbeitende Bevölkerung in Deutschland und den USA diese Waffen produziert, und deren Regierungen Israel praktisch unentgeltlich die gewünschten Waffen für ihre Aggressionen liefert.
    Ohne Waffen hätte sich die Judenheit in Israel schon längst mit ihren arabischen Nachbarn einigen müssen. So aber spielen sie den dicken Max.

  • Idiot.

  • +WIESO sind denn die schon seit vielen Jahren allgemein bis in die allerletzten Gossen Deutschlands bekannten und mit vollster Zustimmung aller Teile der SteuerZahl-Bevölkerung abgesegneten ATOMwaffen-U-Boote IMMER NOCH NICHT FERTIG ???
    Ich finde es unzumutbar, dieses friedliebende Opfer-Volk sooo lange auf ihre wichtigsten "Gartenbau-Geräte" warten zu lassen.
    Gemäß UNserer historische Verantwortung als SchurkenStaat Täuschland haben wie bei solchen wichtigen Bestellungen doch eine gewisse Liefer-Zeit einzuhalten - nicht wahr?
    Es gibt soo viele arbeitslose Werkzeugmacher, Metallbauer und Ingeneure im Land, man müsste doch daran interessiert sein, daß die Leute alle nach Bremerhafen umsiedeln und den Bau dieser Auftrags-Arbeiten kräftig vorantreiben.
    Man könnte sogar weitere Werten bauen, damit die armen Opfer des 2. WK nicht noch länger auf ihre ATOM-waffel-Brateisen warten müssen.
    Und wieso geben die sich mit nur 300--400 ATOM-Raketen und den wenigen anderen Waffen-Systemen, [die sie nur zum Schutz vor den pösen und aggressiven Nachtbar-Staaten zwingend brauchen] zufrieden.
    Warum wird unsere deutsche Volkswirtschaft nicht komplett umstrukturiert auf reine FriedensRüstung zum Wohle des Opfer-Volkes?
    Denn das Wort Holocaust bedeutet, daß im 2. WK außschließlich Üsraelis umgebracht wurden.
    Alle Anderen Nationen, Völker und Menschen sind sekundär .- richtig?
    Jetzt aber rasch, gebt den Leuten endlich ihre Bomben, damit Frieden einkehrt.
    Amen!

  • Ist das überhaupt erlaubt? Ich denke nicht.
    Israel droht doch schon seit Wochen mit einem Angriffskrieg auf den Iran.

    Hierzu ein Zitat aus Wikipedia: "Paragraph 6 des KrWaffKontrG verbietet unter anderem die Lieferung von Waffen an einen anderen Staat, wenn die Gefahr besteht, dass die Kriegswaffen bei einer friedensstörenden Handlung, insbesondere bei einem Angriffskrieg, verwendet werden. Die Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete ist damit untersagt."

    Sollte man da nicht Anzeige gegen die Bundesregierung erstatten?

  • Frechheit wofür alles Steuergelder verwendet werden...die solltenmal eine Volkabstimmung drüber machen, ob wir jeden Monat was zahlen möchten, damit Israel nochmehr Kriegsspielzeug bekommt...aber bloß keine Gehälter erhöhen und allen Zumuten, dass im öffentlichen Dienst gestreikt wird.

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