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Militärkooperation in Aussicht Russland und Iran mischen die Karten neu

Der Iran hatte sich auf eine Kontrolle des Atomprogramms geeinigt. Nun ist der Weg frei für eine intensive Kooperation mit Russland. Die beiden Außenminister stellen auch eine Militärkooperation in Aussicht.
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif haben eine engere Zusammenarbeit ihrer beider Länder in Aussicht gestellt. Quelle: AFP
Lawrow (r) und Zarif

Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif haben eine engere Zusammenarbeit ihrer beider Länder in Aussicht gestellt.

(Foto: AFP)

Moskau Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif haben eine engere Zusammenarbeit ihrer Länder „auch im Militärbereich“ in Aussicht gestellt. „Wir haben gemeinsame Interessen“, sagte Sarif nach dem Treffen am Montag in Moskau örtlichen Medien zufolge.

Die Einigung im Streit um das iranische Atomprogramm habe den Weg freigemacht zu einer intensiven Kooperation. Lawrow nannte die Lage im Nahen Osten zunehmend bedrohlich. Wenn Russland und der Iran eng zusammenarbeiten würden, verleihe dies der Region wohl mehr Stabilität, betonte er.

Beide sprachen auch über die Lage in Syrien. Für Russland seien Forderungen unannehmbar, wonach ein Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad die Voraussetzung für eine Regelung der Situation sei, sagte Lawrow. Russlands Haltung bleibe hier unverändert: Über die Zukunft des Landes solle das syrische Volk allein entscheiden.

  • dpa
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