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Militärmanöver US-Militär sendet Langstreckenbomber nach Korea

Die USA und Südkorea halten die größte gemeinsame Militärübung aller Zeiten ab. Über der koreanischen Halbinsel kommt dabei auch ein Langstreckenbomber vom Typ B-1B zum Einsatz – was China nicht unkommentiert lässt.
06.12.2017 - 09:42 Uhr 1 Kommentar
Auf diesem Foto, das das südkoreanische Verteidigungsministerium veröffentlicht hat, ist der Bomber beim Flug über der koreanischen Halbinsel zu sehen. Quelle: AFP
Formationsflug

Auf diesem Foto, das das südkoreanische Verteidigungsministerium veröffentlicht hat, ist der Bomber beim Flug über der koreanischen Halbinsel zu sehen.

(Foto: AFP)

Seoul Rund eine Woche nach dem Test einer Interkontinentalrakete durch Nordkorea haben die USA auch einen Langstreckenbomber zu einer Militärübung in die Region entsandt. Die Maschine vom Typ B-1B startete vom US-Pazifikstützpunkt Guam und flog im Rahmen eines gemeinsamen Manövers über die koreanische Halbinsel, wie die südkoreanischen Streitkräfte am Mittwoch mitteilten. Der Bomber wurde begleitet von Tarnkappen-Kampfjets F-22 und F-35. Angesichts der seit Monaten gespannten Lage in dem Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm rief China alle Seiten zur Zurückhaltung auf.

Die USA und Südkorea hatten am Montag ein groß angelegtes Manöver in der Region gestartet, das bis Freitag dauern soll. An der turnusmäßigen jährlichen Übung sollen neben rund 230 Kampfflugzeugen auch 12.000 US-Soldaten teilnehmen.

Hunderte Jets trainieren für den Ernstfall
Startklar
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Eine Woche nach dem Test einer Interkontinentalrakete durch Nordkorea haben die USA und Südkorea am Montag ein groß angelegtes Militärmanöver mit mehreren hundert Flugzeugen in der Region gestartet.

(Foto: AP)
Südkorea und USA beginnen Luftwaffenübung
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Die gemeinsame Übung diene dazu, die Einsatzbereitschaft und die operativen Fähigkeiten zu verbessern, erklärte das US-Militär.

(Foto: dpa)
F-22 Raptor Militärflugzeuge der U.S. Air Force
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An dem turnusmäßigen jährlichen Manöver sollen bis Freitag nach Angaben der US-Luftwaffe einige der modernsten Kampfjets der Welt teilnehmen, darunter Tarnkappen-Jäger des Typs F-22 sowie der Tarnkappen-Mehrzweckjet F-35.

F-22 Raptor Militärflugzeuge der U.S. Air Force befinden sich am 04.12.2017 in Gwangju, Südkorea, auf dem Rollfeld einer südkoreanischen Militärbasis. Südkoreanische und US-Streitkräfte haben ihre bislang größte Luftwaffenübung abgehalten. An dem fünftägigen Manöver «Vigilant Ace» (wachsames Ass) sollen nach Militärangaben mehr als 230 Kampfflugzeuge einschließlich F-35-Tarnkappen-Jets der USA sowie etwa 12 000 Soldaten teilnehmen. Foto: Uncredited/Yonhap/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

(Foto: dpa)
Hunderte Jets im Einsatz
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Neben rund 230 Militärflugzeugen sollen auch 12.000 US-Soldaten zum Einsatz kommen, ein Teil von ihnen von der Marine und der Marine-Infanterie.

(Foto: AP)
U.S. Air Force F-15
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Nordkoreas Komitee für die friedliche Vereinigung des Landes bezeichnete US-Präsident Donald Trump am Sonntag als verrückt und erklärte, das Großmanöver werde die schon jetzt heikle Situation auf der koreanischen Halbinsel an den Rand des Atomkriegs treiben.

(Foto: AP)
Ein strategisches Aufklärungsflugzeug des Typs U2-S
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Der chinesische Außenminister Wang Yi nannte es am Montag bedauerlich, dass alle Beteiligten die Phase der relativen Ruhe in den beiden Monaten vor dem jüngsten Raketentest Nordkoreas nicht genutzt hätten. China und Russland hatten den USA und Südkorea vorgeschlagen, große Militärmanöver zu unterlassen.

(Foto: dpa)
Ein F-22 Raptor der U.S. Air Force startet in Gwangju
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Das Manöver trägt den Namen „Vigilant Ace“ (wachsames Ass). Es sei von defensiver Natur, hieß es seitens des südkoreanischen Verteidigungsministeriums.

(Foto: dpa)

Nordkorea hatte am Sonntag gewarnt, das Manöver werde die schon jetzt heikle Situation auf der koreanischen Halbinsel an den Rand des Atomkriegs treiben. Nordkorea hatte vor einer Woche nach eigenen Angaben erstmals eine Interkontinentalrakete erprobt, mit der das gesamte Gebiet der USA in die Reichweite nordkoreanischer Atomwaffen gerät. China und Russland hatten den USA und Südkorea vorgeschlagen, auf das Manöver zu verzichten. Im Gegenzug sollte Nordkorea seine Waffenprogramme einstellen, mit denen das isolierte Land gegen UN-Resolutionen verstößt.

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    1 Kommentar zu "Militärmanöver: US-Militär sendet Langstreckenbomber nach Korea"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Frage ist doch nur noch: Legt trump vor oder nach Weihnachten in Korea los? Spätestens, wenn der Untersuchungsbericht von Mueller rauszukommen droht, geht der Krieg los.

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