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Milliarden-Auftrag Bundesregierung plant Panzer-Deal mit Katar

Erneut sorgt die deutsche Bundesregierung mit einem Großauftrag über rund 200 Leopard-Panzer für Aufsehen. Diesmal soll die Lieferung an das Emirat Katar gehen. Eine Delegation von KMW war bereits auf Geschäftsreise.
29.07.2012 - 12:37 Uhr 7 Kommentare
Bundeswehrpanzer vom Typ Leopard 2 A5 auf dem Truppenübungsgelände Klietz. Quelle: ap

Bundeswehrpanzer vom Typ Leopard 2 A5 auf dem Truppenübungsgelände Klietz.

(Foto: ap)

Hamburg Der Golfstaat Katar will angeblich bis zu 200 deutsche Leopard-Panzer kaufen. Dies habe die Regierung des Scheichtums signalisiert, hieß es in der neuen Ausgabe des Magazins "Spiegel". Das Geschäftsvolumen wurde in dem Bericht mit bis zu zwei Milliarden Euro beziffert. Demnach reiste vor einigen Wochen eine Delegation des Rüstungsherstellers Krauss-Maffei Wegmann nach Katar, um das geplante Geschäft zu besprechen.

Im Bundessicherheitsrat wurde über das Geschäft laut "Spiegel" bislang noch nicht beraten. In dem Magazin hieß es aber, im Kanzleramt sowie im Bundeswirtschaftsministerium werde das Vorhaben aufgeschlossen gesehen.

Die Bundesregierung versucht unterdessen laut "Spiegel", im Rahmen der NATO eine Liste von Drittstaaten aufzustellen, mit denen Rüstungsgeschäfte aus strategischen Gründen erlaubt sein sollen. Ziel sei es, solche Exporte innenpolitisch leichter durchsetzen zu können. Im Mai war allerdings demnach ein erster diesbezüglicher Vorstoß an Vorbehalten von NATO-Partnern gescheitert.

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    • afp
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    7 Kommentare zu "Milliarden-Auftrag: Bundesregierung plant Panzer-Deal mit Katar"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Qatar wird Panzer kaufen. Mit unserer Ideologie einer waffenfreien Welt werden Frankreich, Großbrittanien und Co. profitieren.

      Irgendwoher muß das verdammte Geld kommen, um das "Sozialamt der Welt" zu finanzieren.

    • Am Ende ist es einfach so--wenn Krauss und Co. nicht liefern darf, liefern die USA oder wer auch immer...das bleibt sich leider gleich -wir sollten vielleicht eher mal darüber nachdenken, wie man diese Scheisspanzer wieder unschädlich machen kann, sollten die irgendwann mal Richtng Europa rollen- als unsere "Freunde" würde ich Katar nun nicht gerade betrachten...denn Freunde kann man sich ja bekanntlich aussuchen-und dann ist es sehr bedenklich , diese Länder mit militärischer High Tech "aufzupumpen"...Krupp hat im 1. Weltkrieg auch an Frankreich geliefert - der Waffenlobby ist das -egal in welchem Land - völlig egal.

    • Israel hat weniger Einwohner als Baden-Württemberg aber braucht mehr als 3000 Panzer?

    • Quatar nicht, aber als Zwischenlager für einen Angriff auf den Iran, wie auch der Deal mit SA

    • Qatar hat weniger Einwohner als Hamburg aber braucht 200 Leos?

    • Finde ich gut, damit können dann wichtige Rohstoffquellen vor dem Zugriff von Extremisten geschützt werden. Besser Deutschland liefert die Waffen und bekommt dafür Freundschaft als Russland.

    • Bei den Politikern ist Geld Gott, deshalb müssten die Einheitsparteien umbenannt werden, zu:

      GDU = Geld Demoratten Union
      GSU = Geld Sozialistische Union
      GPD = Geld Partei Deutschlands
      GDP = Geld Demoratten Partei
      Geldgierige Grüne Mambisten

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