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Die geplante Finanztransaktionssteuer könnte laut Finanzministerium mehr einbringen als erwartet: Die Rede ist von rund 18 Milliarden Euro jährlich. Die Idee soll nun von einer „Koalition der Willigen“ umgesetzt werden.

Kommentare

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  • Diese Transaktionssteuer wird nie kommen. Und wenn sie kommt, dann tatsächlich nur so von Ausnahmen und Sonderregelungen durchsetzt, dass es die grossen Akteure nicht trifft. Wir leben in einer Zeit, in der es das vorrangige, oder gar das einzige Ziel der Politik ist, die Finanzmärkte zu befriedigen und dem Normalverdiener das Geld aus den Taschen zu ziehen. Und das ist auch völlig logisch, wenn man das Schuldgeldsystem verstanden hat. Dieses System wird immer weiter die Schere zwischen wenigen Nutzniessern und vielen Leidtragenden öffnen, bis das Volk revoltiert. Aber das kann noch dauern, es geht der westlichen Welt noch scheinbar gut.

  • die Finanzminister rechnen sich mal wieder reich. Zahlen wird diese zusätzliche Steuer wieder nur der kleine Anleger. Es sollte doch keine neue Steuer geben? Die Altersvorsorge wird dann vollkommen sinnlos. Die Rendite wird, wie bei Zinsanlagen, gegen null tendieren. Die Großanleger und die Banken können Eigengeschäft über Länder abwickeln, die diese Steuer nicht einführen. Wir hatten in Deutschland schon mal eine Börsenumsatzsteuer, die aus gutem Grund, wie auch in anderen Ländern, abgeschafft wurde.

  • Das wird ein Schuss in den Ofen. Die mittleren und größeren Anleger weichen aus, der Ristersparer noch schneller enteignet. Schäuble ist ein I....
    Übrigens, die Eurorettung und die kommenden Zahlungen in die Ukraine können auch mit dem doppelten Steueraufkommen durch diese Steuer nicht gezahlt werden.

  • "Das wird ein Schuss in den Ofen."

    Genau. So richtig clever ist die Steuer nicht, wenn nicht alle wichtigen Börsen weltweit mitmachen. Es ist niemand gezwungen in Frankfurt zu handeln (oder gar zu emittieren).

  • Darum geht es nicht. Dann denken sich die Politiker eben einen anderen Namen aus, mit dem sie weiteres Geld in den Scheffel bringen.

    Solange keine Ausgabenkontrolle mit Sanktionsmechanismus eingerichtet ist, geht das Thema nur so weiter.

    Wir müssen zu Bonuszahlungen an die Politiker kommen. Diese Zahlungen müssen so gestaltet sein, dass sie ihre Diäten nur dann erhalten, wenn das, was von den Politikern erwartet wird, auch erbracht wird.

    Beispielsweise könnte die Wahlbeteiligung ein öffentlicher Indikator sein. Eine Wahlbeteiligung von 50 % würde dann halt eben dazu führen, dass sie nur halbe Diäten und Pensionen erhalten.

    Dann würde endlich aufgeräumt und die, die Zeit für entgeltliche Vorträge neben bei haben, wären schnell da hin geschickt, wo sie am meisten gebraucht wären.

    Das soll kein politischer Zorn sein. Das soll ein Vorschlag sein, endlich den überfälligen "Ölwechsel" in der Politik zu bewerkstelligen.

  • Vor einigen Jahren hat man die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge eingeführt und dadurch die Steuer für die wirklich Reichen halbiert. Mit der Finanztr. wird man wieder die Kleinanleger abzocken, während die großen Vermögen auf andere Finanzplätze ausweichen werden.

  • Es steht jedem frei, sich einen anderen Broker zu suchen...


  • Da bin ich ja mal gespannt ob die "Koalition der Willigen" bei
    dem Handel ihrer eigenen Staatsanleihen auch kraeftig
    Transaktionssteuer einfordern werden (waere doch nur
    konsequent oder? ). Dann wuerden Sie schnell bemerken welche
    Auswirkung reduzierte Liquiditaet auf die Refinanzierung ihrer
    maroden Staatshaushalte hat.

    Ich gehe jede Wette ein dass es dazu nicht kommen wird
    sonden Staatsanleihen von der Transaktionssteuer ausgenommen
    werden.

  • Ist doch egal ob Anleger die Staatsanleihen kaufen. Die EZB kauft den Mist auf jeden Fall - mit frisch gedrucktem Geld!

    Thüringer und Brandenburger haben in ein paar Tagen die Möglichkeit gegen diesen EU-Wahn ein Zeichen zu setzen. Hoffentlich tun sie es auch und stimmen nicht wieder ihrer kalten Enteignung zu!

  • Anstatt eine Steuer einzuführen, sollte man alle "gefährlichen" Anlagen schlicht und einfach verbieten. Einfache, voll transparente Anlagen würden allen weiter helfen, außer den Finanzjongleuren. Es könnte so einfach sein. Und nun komme mir niemand mit freier Marktwirtschaft, die gibt es seit Subventionsorgien schon lange nicht mehr.

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