Milliardenverluste „Sandy“ schlägt auf die Wirtschaft durch

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Wiederaufbau macht einen Teil wett

Der physische Schaden von Sandy wird voraussichtlich mehr als 20 Milliarden Dollar betragen, nachdem Wohnhäuser und Büros beschädigt und das New Yorker U-Bahn-System überflutet wurde. In der Summe enthalten sind versicherte Schäden im Volumen von sieben Milliarden Dollar bis acht Milliarden Dollar, sagt Charles Watson, Director bei Kinetic Analysis Corp. in Silver Spring, Maryland.

Infografik

Die teuersten Stürme für die Versicherungswirtschaft

in Mrd. US-$


“Gewöhnlich sind die Unterbrechungen der Geschäftsaktivitäten geringer als die Infrastrukturschäden, wie das auch bei Sturm Irene im vergangenen Jahr war”, erläutert Daco. “Dieser hat uns aber am Anfang der Woche getroffen, und deswegen werden die Unterbrechungen voraussichtlich noch die ganze Woche weitergehen.”

Aufgrund solcher Unterbrechungen dürften sich die gesamten wirtschaftlichen Verluste auf 30 Milliarden Dollar bis 50 Milliarden Dollar belaufen, schätzen Daco und sein Kollege Nigel Gault von IHS.

Nicht ganz so pessimistisch ist allerdings Mike Englund, Chef-Volkswirt bei Action Economics. Er rechnet damit, dass ein Teil der Einbußen in der wirtschaftlichen Aktivität im Rahmen des Wiederaufbaus wieder wettgemacht werden. Nach Tagen mit verlorener Produktivität und Zerstörung der Infrastruktur dürfte es einen Aktivitätsschub durch die Reparaturarbeiten geben, erwartet er.
Diese Ansicht vertritt auch die Mehrheit der von Bloomberg News dazu befragten Volkswirte. Sie rechnen im Median damit, dass die US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal durch Sandy um 0,02 Prozentpunkte geringer ausfallen wird. Dafür dürfte sie im ersten Quartal 2013 um 0,08 Prozentpunkte höher sein.

 
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9 Kommentare zu "Milliardenverluste: „Sandy“ schlägt auf die US-Wirtschaft durch"

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  • Wir brauchen einen starken Staat. Sei es in den USA oder in Europa. Die Botschaft ist, sowohl Washington und Brüssel müssen mehr Macht bekommen

  • Oh Sandy was hast du getan?, oh Sandy du machst mich so an mein ....
    Hauptsache die Wallstreet hat wieder Strom. Alles andere ist doch egal, oder?

  • Volkswirtschaftlich gesehen ist das i.R. ein Nullsummenspiel. Wie die Abwrackpräme. Der Staat gibt 10 Mrd. in den Wiederaufbau, ein Vielfaches kommt von den Bürgern. Eben nur Regional begrenzt.

  • Ein dreifaches hipp hipp hurra auf die Gutmenschen in der Republik.
    Weitermachen mit den Spenden.

  • Macht doch nix, einfach drucken, das machen die doch seit eh und je.....also? No Problem... wenn kein Geld oder zu wenig da ist, Drucker anschmeissen. Der Rest der dummen Welt spielt ja weiter bei dem Spiel mit.

  • Congratulation Amerika!
    Good Marketing
    In Haiti gabs mehr Tote.

  • Es muss heißen: Die amerikanischen. . . .

  • Die amerikanische Milliardäre sind nicht einmal in der Lage ihrem
    Land, und den in Existenznot geratenen Menschen zu helfen.
    Nach Tagen ist eine kleckliche Summe von gerademal 8,5 Millionen Euro an Spenden eingegangen, das ist ein Tröpfchen auf den heissen Stein. Die Deutschen würden die Summe in Stunden einspielen. Jede/r soll sich einem Reim darauf machen!
    Armes Amerika!
    MfG
    Walter Schmid

  • Die 2% Wirtschaftswachstum in den USA werden mit 35% Schulden im Staatshaushalt erwirtschaftet. Das sind 10% des BIP (Verschuldungsgrad USA = 100% BIP). Und das jedes Jahr, schon seit Jahren. Rechnet man das Erwirtschaftete aus dem Investmentmüll noch heraus, ergibt sich trotz horender Schulden, immer noch eine Schrumpfung der Wirtschaft.Wer ist eigentlich kaputter - USA oder Griechenland? Und das geht ewig gut? Wohl kaum. USA hat 48 Wirtschaftsnobelpreisträger. Also je mehr ein Land davon hat, desto kaputter ist es.

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