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Mindestens 13 Tote Erneut Anschlag auf Rekruten im Irak

Bei einem Selbstmordanschlag auf Rekruten der irakischen Armee sind am Dienstag in Bagdad mindestens 13 Menschen getötet worden. Mindestens elf weitere Menschen seien verletzt worden, sagten Vertreter von Krankenhäusern. Polizeikreisen zufolge zündete der Attentäter seinen Sprengsatz neben einem Lastwagen, der Rekruten auf ein in unmittelbarer Nähe gelegenes Armeegelände bringen sollte.

HB BAGDAD. Der Attentäter sei zu Fuß unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher der US-Armee, ohne Angaben zu den Opfern zu machen. Aufständische verüben seit Wochen Anschläge auf die im Aufbau befindliche Armee und Polizei im Irak, um die Neuordnung des Landes zu stören. Am Vortag waren bei Selbstmordattentaten auf Polizisten in Mossul und Bakuba - beide Städte liegen nördlich von Bagdad - 27 Menschen getötet worden.

Kurz vor dem Anschlag auf die Rekruten versuchten Bewaffnete in Bagdad, einen irakischen Politiker zu töten. Der Mann habe überlebt, zwei seiner Söhne seien aber ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Die Kämpfer hatten den Angaben zufolge im Westen der Stadt die Wagenkolonne des Politikers Mithal al-Alussi mit Waffen angegriffen. Al-Alussi ist Generalsekretär der Demokratischen Partei der irakischen Nation und im Irak sehr umstritten. Er hat wiederholt Syrien und den Iran kritisiert und im vergangenen Jahr Israel besucht. Daraufhin war er aus der Partei von Ahmed Chalabi, dem Irakischen Nationalkongress, ausgeschlossen worden.

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