Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mindestens zwei Tote Selbstmordanschlag in Istanbul

In der türkischen Wirtschaftsmetropole Istanbul sind am Dienstagabend mindestens zwei Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf eine Freimaurerloge getötet worden, darunter einer der beiden Attentäter.

HB ISTANBUL. Insgesamt sechs Menschen wurden nach Angaben von Provinzgouverneur Muammer Güler zum Teil schwer verletzt - auch der zweite Angreifer. Der Anschlag galt einer Abendgesellschaft in den Räumen der Freimaurerloge im asiatischen Stadtteil Kartal, an der etwa 40 Menschen teilnahmen. Das Motiv des Anschlags war zunächst unklar.

Die beiden Angreifer waren nach Angaben des Provinzgouverneurs gegen 21.20 Uhr (MEZ) in das dreistöckige Gebäude gestürmt. Nachdem sie einem Wachmann in die Beine geschossen hatten, seien sie um sich schießend in das im Erdgeschoss befindliche Restaurant eingedrungen. Gleich im Eingangsbereich habe einer der beiden „Terroristen“ eine Bombe gezündet. Dabei riss er einen Kellner mit sich in den Tod. Der zweite Angreifer wurde durch die Explosion schwer verletzt. Bei den übrigen Verletzten handelt es sich den Angaben zufolge um Mitglieder der Abendgesellschaft, die am ersten Tisch gesessen hatten.

Zu dem Anschlag habe sich bislang niemand bekannt, sagte Provinzgouverneur Güler. Augenzeugen hatten zuvor von zwei Explosionen berichtet, die sich in dem Haus ereignet hätten. Danach sei eine Rauchwolke nach außen gedrungen. Feuer brach nicht aus.

Im November waren bei Selbstmordanschlägen auf britische und jüdische Einrichtungen in Istanbul mehr als 60 Menschen getötet worden. Etwa einen Monat später hatten die türkischen Behörden die Zerschlagung einer radikal-islamischen Gruppe gemeldet, die hinter den Anschlägen stecken soll. Die Gruppe hatte den Behörden zufolge Verbindungen zur Gruppe des Moslemextremisten Osama bin Laden, die als Drahtzieher der Anschläge in den USA vom 11. September 2001 gilt.

Brexit 2019
Startseite