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Mindestens zwölf Tote Irak: Kein Ende der Anschlagsserie in Sicht

Mindestens zwölf Menschen sind bei zwei Bombenanschlägen am Donnerstag im Irak getötet worden. Vor einer Polizeiwache der nordirakischen Stadt Tikrit explodierte eine Autobombe. Nach Angaben von Ärzten und Polizisten wurden dabei mindestens zehn Menschen getötet. 25 weitere seien verletzt worden, einige von ihnen schwer.

HB TIKRIT/KIRKUK. Wahrscheinlich sei der Anschlag von einem Selbstmordattentäter verübt worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein mit einer Polizeiuniform bekleideter Mann habe versucht, mit seinem Wagen auf das Gelände der Wache zu fahren. Als er nicht weiter kam, habe er den Sprengsatz gezündet.

In der Ölstadt Kirkuk - ebenfalls im Norden des Landes - starben zwei irakische Polizisten durch eine am Straßenrand versteckte Bombe. Zwei weitere Polizisten seien durch die Detonation schwer verletzt worden, teilte die örtliche Polizei mit.

Aufständische im Irak haben in den vergangenen Monaten Hunderte irakische Polizisten und Soldaten getötet. Sie halten ihnen ihre Zusammenarbeit mit den US-geführten Truppen vor. Eine der Widerstandshochburgen ist Tikrit, die Heimatstadt des gestürzten Machthabers Saddam Hussein. Die Stadt wird mehrheitlich von Sunniten bewohnt, aus deren Reihen Aufständische zahlreiche Anschläge verübt haben, um den Wiederaufbau des Landes zu stören.

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