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Ministergespräche Keine Versöhnung zwischen Nord- und Südkorea

Die jüngsten Versöhnungsgespräche zwischen den beiden koreanischen Staaten sind ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Für Unstimmigkeiten hatten ausbleibende Hilfslieferungen und das nordkoreanische Atomwaffenprogramm gesorgt. Beide Seiten wollen aber weiter miteinander sprechen.

HB SEOUL. Hintergrund waren Unstimmigkeiten über geplante Reislieferungen an Nordkorea. Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, weiterhin Wege zur Förderung der Aussöhnung und Zusammenarbeit auszuloten, hieß es lediglich in einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss des viertägigen Treffens am Freitag in Seoul. Nordkorea habe sich ursprünglich geweigert, auch einer Abschlusserklärung zuzustimmen, hieß es aus Kreisen der südkoreanischen Delegation. Ein Termin für die nächsten Ministergespräche sei nicht zu Stande gekommen.

Nordkorea hatte am Donnerstag gegen die Verzögerung der geplanten Hilfslieferungen durch das Nachbarland protestiert. Südkorea hatte im April 400 000 Tonnen Reis zugesagt. Der südkoreanische Vereinigungsminister Lee Jae Joung bekräftigte jedoch später, dass Südkorea die Hilfe an die Erfüllung der nordkoreanischen Zusagen knüpfen wolle, erste Schritte zum Abbau seines Atomwaffenprogramms zu unternehmen.

Bei den zweiten innerkoreanischen Ministergesprächen in diesem Jahr wollten beide Seiten eigentlich über den Ausbau der Zusammenarbeit in humanitären Fragen und wirtschaftlichen Projekten sprechen.

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