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Mit Whatsapp gegen Raser Handy am Steuer erwünscht

Kaum eine Stadt ist stärker von Staus betroffen als Istanbul. In Eile missachten viele Autofahrer die Gesetze. Die Polizei will dem Einhalt gebieten – und animiert Autofahrer, das Handy am Steuer zu benutzen.
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Laut einer Untersuchung des Navigationsanbieters Tomtom hat Istanbul den schlimmsten Verkehr aller Großstädte der Welt. Quelle: dpa
Verstopfte Straßen

Laut einer Untersuchung des Navigationsanbieters Tomtom hat Istanbul den schlimmsten Verkehr aller Großstädte der Welt.

(Foto: dpa)

Istanbul Wer in Deutschland mit dem Handy am Steuer erwischt wird, für den wird es teuer. 40 Euro Ordnungsgeld, wer Pech hat, riskiert auch noch einen Eintrag in die Verkehrssünderdatei. Wer in Istanbul während der Fahrt das Smartphone zückt und Fotos schießt, der tut der Polizei einen Gefallen. Über WhatsApp und ähnliche Kurznachrichtendienste können Autofahrer in der Millionenmetropole nun Raser und Verkehrsrüpel melden – am besten mit Beweisfoto.

Istanbul hat 15 Millionen Einwohner und platzt ohnehin schon aus allen Nähten. Hinzu kommen viele Pendler, die jeden Tag in die Stadt zur Arbeit fahren. Taxifahrer verweigern regelmäßig die Fahrt über eine der Bosporusbrücken Richtung Asien, weil der Verkehr dort tagtäglich zum Erliegen kommt. Laut dem Navigationsanbieter Tomtom hat Istanbul den schlimmsten Verkehr aller Großstädte der Welt, schreibt die Nachrichtenagentur AFP.

Gleichzeitig verführt der ständige Stau viele Autofahrer, den Verkehr nach ihren eigenen Gesetzen zu umgehen, etwa durch Fahren auf der Standspur und das Ignorieren roter Ampeln.

Die Polizeibehörde hat daher zwei Handynummern eingerichtet, mit denen Autofahrer „Verletzungen der Verkehrssicherheit“ melden sollen. Zum Beispiel, indem sie Fotos schießen oder Videos von Rasern und rücksichtslosen Fahrern machen. Der Chef der Verkehrsinspektionsabteilung, Mesut Gezer, erklärt, dass die Meldungen in das elektronische Verkehrskontrollsystem der Stadt einfliegen. Zwanzig Polizeioffiziere überwachen die Berichte und könnten gegebenenfalls sofort Maßnahmen gegen Verkehrsrowdys ergreifen, zitiert ihn die türkische Zeitung Sabah.

So lästert das Netz über die skurrile Kostümshow
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Das Bild ist keine Montage, sondern Realität: Vor der Haupttreppe im neuen türkischen Präsidentenpalast in Ankara stehen Recep Tayyip Erdogan und sein Gast, Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, schütteln sich die Hände und blicken ernst in die Kamera. Ein skurriles Bild, das auch Grünen-Chef Cem Özdemir amüsiert.

Quelle: @cem_oezdemir

(Foto: Screenshot Twitter)
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Mit Schild und Speer standen die Wächter Spalier auf der Haupttreppe des 500 Millionen Euro teuren neuen Amtssitzes in Ankara, den der türkische Staatspräsident erst im Oktober vergangenes Jahr bezogen hatte. In den sozialen Medien bleiben die Reaktionen nicht aus – wie in diesem Screenshot bei Twitter zu sehen ist.

Quelle: @CansuOezdemir

(Foto: Screenshot Twitter)
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Bei den Kostümen der Schauspieler handelt es sich um militärische Kostüme aus jenen 16 Reichen, die nach offizieller Darstellung als Vorfahren der heutigen Türken gesehen werden, darunter das Reich der Hunnen, der Seldschuken und natürlich das Osmanische Reich. Sie sind der Stolz der Türken. Montage entdeckt bei @EmmiBruddler

(Foto: Screenshot Twitter)
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Auf Twitter kursieren Bilder Erdogans mit Klonfiguren oder Foto-Montagen, die ihn mit Figuren wie dem Superhelden Hulk zeigen.

Quelle: @satrayni

(Foto: Screenshot Twitter)
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Die Reaktionen aus der Türkei kommen ziemlich humorvoll daher. Die türkische Internetseite „Zaytung“, die mit Berichten, die meist sehr übertrieben sind, amüsiert stellt den türkischen Staatschef gleich in mehreren Rollen dar: hier mal als Ritter...

(Foto: Screenshot Twitter)
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...hier mit den Fantasiewesen Pokémon und Pikachu...

(Foto: Screenshot Twitter)
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...hier schauen auch die Teletubbies im „Weißen Palast“ vorbei...

(Foto: Screenshot Twitter)
  • oz
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