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Mittelmeer-Route Mindestens 25 Flüchtlinge bei Bootsunglück vor Samos gestorben

Das Drama im Mittelmeer hört nicht auf. Nachdem schon am Mittwoch sieben Menschen in der Ägäis starben, kenterte heute ein Holzboot vor der griechischen Insel Samos. Mindestens 25 Flüchtlinge kamen dabei ums Leben.
In diesem Boot versuchten die Flüchtlinge, das Mittelmeer zu überqueren. Kurz vor der Ankunft auf Samos kenterte das Holzschiff. Quelle: ap
Wrack

In diesem Boot versuchten die Flüchtlinge, das Mittelmeer zu überqueren. Kurz vor der Ankunft auf Samos kenterte das Holzschiff.

(Foto: ap)

Athen Nach dem Kentern ihres Holzboots vor der griechischen Insel Samos sind mindestens 25 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Zehn von ihnen seien Kinder, teilte die Küstenwache am Donnerstag mit. Zehn Passagiere seien gerettet worden. Die Küstenwache und Schiffe der europäische Grenzschutzagentur Frontex hätten eine Rettungsaktion gestartet. Die Gründe für das Unglück waren zunächst unbekannt.

Am Mittwoch war bereits ein Boot mit Flüchtlingen vor der Insel Kos gesunken. Dabei waren sieben Menschen, darunter zwei Kinder, ums Leben gekommen. Griechenland mit seiner Tausende von Kilometern langen Küste und den vielen Inseln nahe der Türkei ist für die meisten Flüchtlinge das Haupteingangstor Richtung Europa. Trotz verstärkter Grenzkontrollen und schlechten Wetters kommen seit Beginn des Jahres weiter rund 1500 Flüchtlinge pro Tag in Schlauch- und Holzbooten in Griechenland an.

  • ap
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