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Möglicher Giftgaseinsatz in Syrien Russland fordert Ermittlungen gegen IS-Miliz

In Syrien soll der Kampfstoff Sarin eingesetzt worden sein. Die syrische Regierung wirft den Aufständischen den Einsatz chemischer Waffen vor. Russland teilt den Verdacht und fordert nun Ermittlungen in Richtung IS.
Russland ist ein enger Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und unterstützt dessen Truppen mit Luftangriffen auch auf den IS. Quelle: ap
Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad

Russland ist ein enger Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und unterstützt dessen Truppen mit Luftangriffen auch auf den IS.

(Foto: ap)

MoskauDie russische Regierung hält einem Bericht zufolge einen Einsatz chemischer Waffen durch die Extremistenmiliz Islamischer Staat in Syrien für wahrscheinlich. Das sagte der im Außenministerium für Massenvernichtungswaffen zuständige Diplomat Michail Uljanow am Dienstag laut Nachrichtenagentur RIA.

Er forderte demnach zudem, wegen mutmaßlicher Lieferungen des Kampfstoffes Sarin über die Türkei nach Syrien Ermittlungen einzuleiten. Er bezog sich auf entsprechende Äußerungen eines türkischen Oppositionsabgeordneten.

Russland ist ein enger Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und unterstützt dessen Truppen mit Luftangriffen auch auf den IS. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat nach eigenen Angaben Indizien dafür, dass einige Menschen in Syrien dem Kampfstoff Sarin ausgesetzt waren.

Die Regierung in Damaskus hat Aufständischen wiederholt vorgeworfen, Giftgas einzusetzen. Westliche Diplomaten dagegen haben erklärt, es sei unwahrscheinlich, dass die Rebellen über derartige Fähigkeiten verfügten.

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  • rtr
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