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Möglicher US-Raketenangriff Airlines ändern wegen Syrien-Krise Flugplan im Nahen Osten

Routenänderungen und Flugabsagen: Mehrere Airlines ändern ihren Flugplan im Nahen Osten. Sie fürchten einen Raketenangriff der USA auf Syrien.
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Nach Twitter-Tirade: „Trump hat Raketenangriff noch nicht entschieden“

BerlinAngesichts der Spannungen wegen eines möglichen Militäreinsatzes der USA und anderer Staaten gegen Syrien haben mehrere Airlines in der Region ihre Flüge vorübergehend umgeleitet. Die libanesische Middle East Airlines änderte ihre Flugrouten zunächst bis Freitagabend. Danach werde die Lage neu bewertet, teilte die Fluggesellschaft auf ihrer Webseite mit.

Kuwait Airways strich von Donnerstag an bis auf weiteres alle Flüge zwischen Kuwait-Stadt und der libanesischen Hauptstadt Beirut.

Zuvor hatte die Luftraumüberwachung Eurocontrol alle Airlines auf mögliche Probleme im östlichen Mittelmeer hingewiesen. Die Behörde warnte am Dienstag, dass es „innerhalb der nächsten 72 Stunden“ im Luftraum über Syrien zu Raketeneinsätzen kommen könne.

Nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff auf die syrische Stadt Duma in der Rebellenregion Ost-Ghuta drohte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch im Kurznachrichtendienst Twitter mit einem Militärschlag in Syrien.

Wegen des andauernden Bürgerkriegs meiden die meisten Fluglinien seit geraumer Zeit den syrischen Luftraum. Nur die syrische Fluggesellschaft Syrian Air bietet nach Angaben des Online-Dienstes flightradar24.com derzeit noch Flüge in dem Land an.

Auch die deutsche Lufthansa steht wegen der angespannten Lage in Nahost nach eigenen Angaben „in engem Austausch mit den Behörden“. Der betreffende Luftraum im östlichen Mittelmeer werde „durch die Airlines der Lufthansa Group als proaktive Vorsichtsmaßnahme bereits seit längerem nicht überflogen“, sagte Pressesprecher Jörg Waber am Donnerstag.

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  • dpa
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