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Mohammed bin Salman „der neue Hitler im Iran“

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei mit Adolf Hitler verglichen. Die Stimmung zwischen den beiden Staaten ist seit längerer Zeit angespannt.
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Wegen des Vergleiches ihres geistlichen Oberhauptes (l.) mit Hitler durch den Kronprinzen aus Saudi-Arabien (r.) warf der Iran Mohammed bin Salman „unreifes und schwachsinniges Benehmen“ vor. Quelle: dpa
Ajatollah Ali Chamenei und Mohammed bin Salman

Wegen des Vergleiches ihres geistlichen Oberhauptes (l.) mit Hitler durch den Kronprinzen aus Saudi-Arabien (r.) warf der Iran Mohammed bin Salman „unreifes und schwachsinniges Benehmen“ vor.

(Foto: dpa)

DubaiDie gegenseitigen verbalen Anfeindungen zwischen den Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Saudi-Arabiens einflussreicher Kronprinz Mohammed bin Salman verglich Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei in einem Zeitungsinterview mit Adolf Hitler. „Wir haben von Europa gelernt, dass Appeasement-Politik nicht funktioniert“, sagte er der „New York Times“ mit Blick auf Irans Streben nach mehr Einfluss in Nahost.

„Wir wollen nicht, dass der neue Hitler im Iran das wiederholt, was in Europa und im Nahen Osten passiert ist.“ Der Iran warf Salman am Freitag ein „unreifes und schwachsinniges Benehmen“ vor, das ihn international diskreditiere. „Jetzt, da er sich entschieden hat, dem Pfad berühmter regionaler Diktatoren zu folgen, ... sollte er auch über deren Schicksal nachdenken“, zitierte das staatliche Fernsehen den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Kasemi.

Saudi-Arabien und der Iran buhlen um die Vorherrschaft im Nahen Osten. Sie liefern sich etwa im Jemen einem Stellvertreterkrieg. Mit der Regierungskrise im Libanon entzündete sich ein neuer Konflikt: Der libanesische Regierungschef Saad al Hariri erklärte bei einem Besuch in Saudi-Arabien überraschend seinen Rücktritt und nährte damit Spekulationen, die Führung in Riad könne ihn zu diesem Schritt gezwungen haben.

Hariri wies dies zurück und äußerte heftige Kritik am Iran und der von der Islamischen Republik unterstützten Hisbollah, die an der libanesischen Einheitsregierung beteiligt ist. Hariri ist inzwischen in den Libanon zurückgekehrt und hat seinen Rücktritt aufgeschoben.

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