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Mosambik Regierung kündigt Zahlungsausfall an

Am Mittwoch sollte Mosambik eine 60 Millionen Euro schwere Zinszahlung bedienen. Dazu sieht sich das südostafrikanische Land aktuell aber nicht in der Lage und kündigt einen Zahlungsausfall an.
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Mosambik News: Aktuelle Meldungen zum Staat in Südostafrika Quelle: Reuters
Skyline von Maputo in Mosambik

Das Land im Südosten Afrikas kann eine millionenschwere Anleihe nicht bedienen.

(Foto: Reuters)

Maputo Das südostafrikanische Land Mosambik hat seine Gläubiger auf einen Zahlungsausfall eingestimmt. Die Kapazität der Regierung für den Schuldendienst sei dieses Jahr extrem eingeschränkt und gebe dem Land keinen Spielraum, diese Woche anstehende Zinszahlungen auf in US-Dollar notierte Anleihen zu bedienen, teilte das Finanzministerium Mosambiks am Montag per E-Mail mit.

Konkret geht es um einen Betrag von knapp 60 Millionen Dollar, der am Mittwoch auf eine 727 Millionen Dollar schwere Anleihe fällig wird. Die Laufzeit der Anleihe reicht noch bis zum Jahr 2023. Bereits im Oktober hatte das Finanzministerium Investoren angekündigt, dass die Schulden des Landes restrukturiert werden müssten.

Mosambik befindet sich derzeit in Gesprächen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) darüber, ob künftig wieder Hilfsgelder fließen können. Im April hatte der IWF Hilfen eingestellt, nachdem die Regierung dem Fonds und der Öffentlichkeit die Aufnahme von Schulden in Milliardenhöhe verschwiegen hatte.

  • dpa
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