Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Moskaus Muskelspiele Russland baut Militärpräsenz auf der Krim aus

Die Krim wird weiter aufgerüstet. Nach eigenen Angaben um der Bedrohung durch die Nato-Osterweiterung zu begegnen, plant Russland womöglich auch die Stationierung von Atomwaffen auf der Halbinsel.
Kommentieren
Moskau erhöht seine Militärpräsenz auf der Krim weiter. Quelle: dpa
Halbinsel wird aufgerüstet

Moskau erhöht seine Militärpräsenz auf der Krim weiter.

(Foto: dpa)

Moskau Russland will als Reaktion auf die Osterweiterung der Nato seine Militärpräsenz auf der einverleibten Halbinsel Krim weiter ausbauen. Moskau reagiere damit auf das Heranrücken des Bündnisses an die russische Grenze, sagte am Freitag Russlands Botschafter beim Bündnis, Alexander Gruschko, nach Angaben der Agentur Interfax. „Wir verletzen dadurch nicht internationales Recht. Es gibt kein Verbot, dort bestimmte Waffen zu stationieren“, meinte der Diplomat.

Die zur Ukraine gehörende Krim hatte sich vor einem Jahr nach einem international umstrittenen Referendum Russland angeschlossen. Die Halbinsel ist seit 1783 Sitz der russischen Schwarzmeerflotte. Seit Jahrzehnten hatte Russland daher - unter anderem auf Grundlage eines Vertrags mit der Ukraine - Tausende Soldaten dort stationiert. Vor kurzem warnte Nato-Oberbefehlshaber Philipp Breedlove mit Nachdruck Russland, Atomwaffen auf der Halbinsel zu stationieren.

Gruschko forderte nun die USA auf, ihre taktischen Atomwaffen aus Europa abzuziehen. „Das wäre ein seriöser Beitrag zur strategischen Stabilität und Sicherheit in Europa“, sagte er. Washington solle sich ein Beispiel an Moskau nehmen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 habe Russland alles dafür getan, um seine Atomwaffen aus Kasachstan, Weißrussland und der Ukraine auf sein Territorium zurückzuführen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Moskaus Muskelspiele: Russland baut Militärpräsenz auf der Krim aus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.