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Müllcontainer brennen Proteste gegen Bauarbeiten Israels am Tempelberg

Palästinensische Jugendliche haben in Jerusalem am Samstag erneut gewaltsam gegen Bauarbeiten Israels am Fuße des Tempelberges protestiert. Augenzeugen berichteten, junge Männer hätten Steine auf die israelische Polizei geworfen und Müllcontainer in Brand gesetzt.

HB JERUSALEM. Auch ein Bus mit kanadischen Touristen sei attackiert worden. Die israelische Polizei nahm mindestens drei Personen fest. Im Streit um die Bauarbeiten am Tempelberg hatten sich muslimische Demonstranten und israelische Polizisten am Vortag nach den Freitagsgebeten vor der Al-Aksa-Moschee heftige Auseinandersetzungen geliefert. Dabei waren mehr als 30 Menschen verletzt worden. Israelische Behörden lassen an einem im Jahr 2004 teilweise eingestürzten Fußweg am Fuße des Tempelberges arbeiten, der vom Platz der Klagemauer auf den Tempelberg führt. Dort steht die Al-Aksa-Moschee. Ein Abschnitt des Weges soll durch eine neue Konstruktion ersetzt werden.

Der israelische Sicherheitsminister Avi Dichter kritisierte, dass Teile der islamischen Welt den Eindruck erweckten, die Bauarbeiten gefährdeten die Al-Aksa-Moschee. Dichter sagte dem israelischen Rundfunk, die Arbeiten fänden zweifellos außerhalb des Tempelberges statt. Auch Pakistan rief Israel unterdessen auf, die Arbeiten einzustellen. „Pakistan ist über Berichte einer Zerstörung (...) tief besorgt und fordert einen sofortigen Stopp all dieser Aktivitäten“, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Islamabad. Pakistan verurteilte zudem den Einsatz von Gewalt gegen palästinensische Demonstranten.

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