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Mueller-Bericht Trump will Russland-Untersuchung prüfen lassen – Demokraten setzen Ultimatum

US-Präsident Trump will die Ermittlungen des FBI-Sonderermittlers Mueller untersuchen lassen. Die Demokraten setzen dagegen Justizminister Barr ein Ultimatum.
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Mueller-Bericht: Trump will „verräterische Dinge“ prüfen lassen Quelle: AP
Donald Trump

Der US-Präsident fühle sich von der Untersuchung „misshandelt“.

(Foto: AP)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump will nach der Veröffentlichung des Mueller-Berichts „verräterische Dinge“ prüfen lassen. Er begrüßte am Montag in Washington die von Justizminister William Barr veröffentlichte Kurzfassung der von Sonderermittler Robert Mueller vorgelegten Untersuchung.

Mueller hatte ermittelt, ob Trumps Wahlkampfteam oder Trump selbst 2016 mit Russland kooperierten. Er verneinte dies, überließ aber Barr die Entscheidung, ob es von Seiten Trumps während der Ermittlungen eine Behinderung der Justiz gegeben habe. Barr verneinte auch das.

Trump sagte, er sehe sich von einer langen und unnötigen Untersuchung misshandelt, in der nach seinem Eindruck einige Leute „verräterische Dinge“ getan hätten. Dem müsse nachgegangen werden. Die oppositionellen Demokraten dagegen sagen, Barrs Entscheidung sei noch nicht das letzte Wort. Die Vorsitzenden von sechs Ausschüssen im Repräsentantenhaus forderten Barr per Brief auf, den vollständigen Bericht „spätestens“ bis zum 2. April an den Kongress zu übergeben.

Am selben Tag würden außerdem Dokumente erwartet, die dem Report zugrunde lägen. Barrs vierseitige Zusammenfassung von Muellers Erkenntnissen reiche den Abgeordneten nicht aus, um ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen, hieß es in dem Schreiben der Ausschussvorsitzenden. Schließlich sei der Kongress ein ebenbürtiger Teil des Regierungsapparats.

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