Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Münchener Sicherheitskonferenz Ischinger fordert Kooperation von Nato und Russland

Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, fordert eine engere Zusammenarbeit der Nato mit Russland. Es gelte, jetzt endgültig das Denken des kalten Krieges zu überwinden, schreibt er in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.
Kommentieren
Wolfgang Ischinger wünscht sich eine engere Zusammenarbeit von Russland und der Nato. Quelle: Reuters

Wolfgang Ischinger wünscht sich eine engere Zusammenarbeit von Russland und der Nato.

(Foto: Reuters)

DÜSSELDORF. Die Vorschläge von Präsident Dmitrij Medwedjew zeigen seiner Ansicht nach, dass Russland sich als Teil Europas begreife. Ischinger schließt sich der Vision von US-Präsident Barack Obama und Medwedjew an, eine atomwaffenfreie Welt zu schaffen. Wer glaube, ohne diese Waffen würde die Nato auseinanderbrechen, sei im alten Denken der "nuklearen Priesterschaft" verhaftet. Nach seiner Ansicht gibt es für die verbliebenen taktischen Atomwaffen in Europa keine Verwendung mehr. Die größte Gefahr liege nach Ansicht der meisten Experten darin, dass das Ziel der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen durch derartige Altbestände unglaubwürdig werde. Ischinger bzeichnet die Aufgabe, die Beziehungen zu Russland auf ein neues Fundament zu stellen, als "eine der derzeit wichtigsten strategischen Herausforderungen für die transatlantische Gemeinschaft".

Brexit 2019
Startseite

0 Kommentare zu "Münchener Sicherheitskonferenz: Ischinger fordert Kooperation von Nato und Russland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.