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Mutmaßliche Geldwäsche Perus Oppositionsführerin Fujimori vorläufig festgenommen

Bei der Wahlkampagne zu ihrer Präsidentschaftskandidatur 2011 soll Keiko Fujimori illegale Beiträge vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht erhalten haben.
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Die Ermittlungen gegen die ehemalige Präsidentschaftskandidatin laufen bereits seit einigen Monaten. Quelle: AFP
Keiko Fujimori

Die Ermittlungen gegen die ehemalige Präsidentschaftskandidatin laufen bereits seit einigen Monaten.

(Foto: AFP)

PeruPerus Oppositionsführerin Keiko Fujimori ist wegen mutmaßlicher Geldwäsche vorläufig festgenommen worden. Gegen die ehemalige Präsidentschaftskandidatin sei ein Haftbefehl von zehn Tagen verhängt worden, bestätigte deren Rechtsanwältin Giuliana Loza am Mittwoch (Ortszeit) im Sender RPP.

Dies sei eine „unfaire und willkürliche Maßnahme, ohne jede Rechtfertigung“, sagte Loza. Laut ihr soll Keiko in Gewahrsam genommen worden sein, als sie im Büro der Staatsanwaltschaft eingetroffen sei, um zu der Untersuchung auszusagen.

Gegen Fujimori, Vorsitzende der rechten „Fuerza Partei“ (FP), wird bereits seit einigen Monaten ermittelt. Die Politikerin steht im Verdacht, bei der Wahlkampagne 2011 illegale Beiträge vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht erhalten zu haben. Keiko Fujimori, die als Favoritin galt, verlor damals die Stichwahl knapp gegen Ollanta Humala (2011-2016). Odebrecht war an mehreren großen Staatsaufträgen in Peru beteiligt.

Der Vater der Politikerin, Alberto Fujimori, befindet sich ebenfalls in Haft in einem Krankenhaus. Der frühere Machthaber (1990-2000) war wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt worden. Er war Ende 2017 vom damaligen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski begnadigt worden. Das Parlament hob die Begnadigung jedoch vor einer Woche wieder auf.

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  • dpa
  • ap
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