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Nach Anschlägen USA reformieren Terror-Warnsystem

Das System für Warnungen vor terroristischen Bedrohungen in den USA soll reformiert werden. Diese Konsequent zieht die Heimatschutzbehörde aus den jüngsten Anschlägen in Paris und im kalifornischen San Bernardino.
07.12.2015 - 21:39 Uhr
Der US-Heimatschutzminister kündigte eine Reform der Warnhinweise bei Terror-Bedrohungen an. Quelle: dpa
Jeh Johnson

Der US-Heimatschutzminister kündigte eine Reform der Warnhinweise bei Terror-Bedrohungen an.

(Foto: dpa)

Washington Nach den Anschlägen von Paris und der mutmaßlich terroristisch motivierten Attacke in Kalifornien reformieren die USA ihr System zur Warnung vor Terrorangriffen.

Das sagte Heimatschutzminister Jeh Johnson am Montag auf einer Veranstaltung des Magazins „Defense One“. Die Öffentlichkeit müsse schnell auch über Bedrohungen „mittleren Maßstabs“ informiert werden.

Das Ministerium müsse in solchen Fällen besser mit den Bürgern kommunizieren können, sagte Regierungssprecher Josh Earnest, ohne Details zu nennen. Im Gespräch sei eine Reform des bestehenden National Terrorism Advisory System (NTAS), das 2011 eingeführt wurde und wegen seiner hohen Schwelle für Warnungen vor terroristischen Bedrohungen noch nicht zum Einsatz kam. NTAS hatte das nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unter Präsident George W. Bush eingeführte System mit einer fünfstufigen Farbskala abgelöst.

Die Gefahr habe in den USA mittlerweile eine „neue Phase“ erreicht, da es neben größeren Terroranschlägen auch zu „terroristisch inspirierten“ Attacken komme, sagte Johnson. Einige der „Geheimnisse“ rund um die US-Terrorabwehr müssten gelüftet und Bürger nicht mehr nur über Berichte in den Medien informiert werden. Es gebe keine Hinweise auf geplante Anschläge in den USA, Ermittler sorgten sich aber über Nachahmer und sogenannte „einsame Wölfe“.

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    Im kalifornischen San Bernardino hatte ein bewaffnetes Ehepaar 14 Menschen erschossen und 21 weitere verletzt. Das FBI geht zwar von einem Terrorakt aus, hat aber zunächst keine direkte Verbindung zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) oder einer anderen Gruppe festgestellt. Der IS hatte die Täter als Unterstützer bezeichnet.

    • dpa
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