Nach dem Wahlsieg Sorge in der Union über türkischen EU-Kurs

Nach dem klaren Wahlsieg des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan sorgen sich verschiedene Unionspolitiker um den türkischen Anti-EU-Kurs und haben die Türkei aufgefordert sich wieder mehr an Europa zu orientieren.
8 Kommentare
Die türkische Staatsflagge (l) weht neben der EU-Fahne in Istanbul. Quelle: dpa

Die türkische Staatsflagge (l) weht neben der EU-Fahne in Istanbul.

(Foto: dpa)

DüsseldorfFührende Unionspolitiker haben den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyib Erdogan nach seinem klaren Wahlsieg aufgefordert, sich künftig wieder mehr an Europa zu orientieren. „Die Türkei ist Teil einer europäischen Wertegemeinschaft. Wir erwarten, dass sie das auch bleibt“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU). „Für die Türkei gibt es zwei Versuchungen: einen übersteigerten Nationalismus und islamistische Abwege. Die gilt es zu verhindern“, sagte der CDU-Politiker demselben Blatt.

Polenz sieht aber auch die EU in der Pflicht. „Wenn man die Sorge hat, dass sich die Türkei von Europa entfernt, muss man alles dafür tun, dass das nicht geschieht. Auch die EU hat eine Verantwortung gegenüber der Türkei“, sagte er. „Es gibt immer wieder türkei-kritische Äußerungen von europäischen Politikern. Die sind natürlich kontraproduktiv.

Gewalt nach Wahlen in der Türkei

  • dpa
Startseite

8 Kommentare zu "Nach dem Wahlsieg: Sorge in der Union über türkischen EU-Kurs"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn wir in Deutschland eine wahre Demokratie hätten, hätten wir keine EU ( angestrebte monetäre Planwirtschaft )
    und keinen Euro!!!


    http://www.youtube.com/watch?v=tZphf_qUOlc&feature=channel_video_title


    http://www.youtube.com/watch?v=fXIE_lUPyrU&playnext=1&list=PL334B536FF28194DC

  • Sie Türkei kann für sich als stabiler Regionale Faktor im
    Mittelmeerraum gut existieren und wirtschaftlich Vorbild für die sich endlich entwick. Anreinerstaaten dienen.Eine
    Koexistenz nebeneinander ist vollkommen ausreichend, denn die historischen Herkunktsentwicklungen sind einfach zu unterschiedlich.Dies sollte man respektieren nicht mehr und nicht weniger.

  • Die Türkei wird von der EU jahrelang an der Nase rumgeführt. Die Türkei sollte von sich aus die Mitgliedschafts Bemühungen beenden.

  • Die Türkei ist seit langen Jahren ein asoziertes Mitglied der EU aber seine Bürger brauchen dennoch Rechtswidrigerweise ein Visum die von Konsulaten absichtlich schwer erteilt wird wenn überhaupt!! Wo bleibt da die Völkerverstaendigung?? Nur Vorurteile und Aengste hat die Türkei vom Christenclub bisher zu verstehen bekommen. Noch eins: weder die Türkei noch Deutschland oder Frankreich ist Zentrum dieser Erde. Also sollte man die Ursachen sowie die Tatsachen aus verschiedenen Perspektiven anschauen wenn man es überhaupt unter diesen Voraussetzungen verstehen möchte. Die Geschichte sollte gut definiert werden um manches überhaupt auch verstehen sogar begreifen zu können.

  • „Wenn man die Sorge hat, dass sich die Türkei von Europa ENTFERNT, muss man alles dafür tun, dass das nicht geschieht. Auch die EU hat eine VERANTWORTUNG gegenüber der Türkei“

    Wer ENTFERNT sich von wem?? Oder wer hat sich zu erst von wem ENTFERNT ??
    Die Türkei wird seit einem halben Jahrhundert in der EU bzw.damals EWG nicht willkommen geheissen, ausser der Potenzial der jungen fleissigen Arbeitskraefte in den 60'ern mit dem Anwerbeabkommen. Wobei diese Arbeitskraefte von beiden Seiten alleinegelassen aber auch nicht nach 2 jahren wie vereinbart nach dem Rotationsabkommen losgelassen wurden und ihre eigene türkische Kultur besonders in Deutschland gebildet haben, wo sie mehr und mehr in ihrem muslimischen Glauben festgehalten haben.Dadurch haben die Fundamentalisten freizügig ihre Sache erledigt wo die Gelder und die Kopftücher in die Atatürk's laizistische Türkei importiert wurden. Viele Europaer merken den Unterschied zwischen den Türken in der Türkei und Deutschland erst als Urlauber. Natürlich mehr als Studienreisende wenn nicht gleich als Badeurlauber unter der Sonne in einem All inklusive Hotel. Ausserdem sollte nicht übersehen werden, dass seit 30 jahren die türkische Bevölkerung keine Reisefreiheit in Richtung Europa hat. Also Europaer macht den Türken nichts vor als sei an allem die Türkei alleine Schuld!

  • „Wenn man die Sorge hat, dass sich die Türkei von Europa ENTFERNT, muss man alles dafür tun, dass das nicht geschieht. Auch die EU hat eine VERANTWORTUNG gegenüber der Türkei“

    Wer ENTFERNT sich von wem?? Oder wer hat sich zu erst von wem ENTFERNT ??
    Die Türkei wird seit einem halben Jahrhundert in der EU bzw.damals EWG nicht willkommen geheissen, ausser der Potenzial der jungen fleissigen Arbeitskraefte in den 60'ern mit dem Anwerbeabkommen. Wobei diese Arbeitskraefte von beiden Seiten alleinegelassen aber auch nicht nach 2 jahren wie vereinbart nach dem Rotationsabkommen losgelassen wurden und ihre eigene türkische Kultur besonders in Deutschland gebildet haben, wo sie mehr und mehr in ihrem muslimischen Glauben festgehalten haben.Dadurch haben die Fundamentalisten freizügig ihre Sache erledigt wo die Gelder und die Kopftücher in die Atatürk's laizistische Türkei importiert wurden. Viele Europaer merken den Unterschied zwischen den Türken in der Türkei und Deutschland erst als Urlauber. Natürlich mehr als Studienreisende wenn nicht gleich als Badeurlauber unter der Sonne in einem All inklusive Hotel. Ausserdem sollte nicht übersehen werden, dass seit 30 jahren die türkische Bevölkerung keine Reisefreiheit in Richtung Europa hat. Also Europaer macht den Türken nichts vor als sei an allem die Türkei alleine Schuld!

  • Ihr könnt, nach dem ihr 50 Jahre alles richtig gemacht habt, nicht in wenigen kommenden Jahren alles wieder versauen.

    Ich bin absolut davon überzeugt. In Wirklichkeit habt ihr es nur gut gemeint mit uns, und uns bis heute vor euch beschützt. Warum wollt ihr jetzt andere Wege gehen ?
    Was haben wir verbrochen ?


    Ich hoffe es ändert sich am Status Quo zukünftig nichts,
    es war doch bis heute alles so unharmonisch harmonisch.
    Und das sollten wir auch so beibehalten.

  • Die EUdSSR geht gerade unter. Die Türkei wird islamisch.

    Wer soll jetzt Israel retten?

    Es war zu taktisch und wenig strategisch mitten unter den Wölfen einen Staat zu errichten. Jetzt sollte man beten, Das hilft wenigstens.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%