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Nach den Anschlägen von Madrid Spanische Polizei fahndet nach 20 Marokkanern

Nach den Anschlägen des 11. März mit 201 Toten in Madrid fahndet die spanische Polizei nach mindestens 20 Marokkanern. Sie sollen nach Presseberichten vom Mittwoch einer radikal-islamischen Organisation namens „Islamische Kampfgruppe Marokkos“ (GICM) angehören, die vom Terrornetzwerk El Kaida finanziert werde.

HB MADRID. Die Behörden des nordafrikanischen Nachbarlandes hätten Fotos von 20 Verdächtigen zur Verfügung gestellt, hieß es unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Gruppe gehöre vermutlich auch der festgenommene Marokkaner Jamal Zougam (30) an, der als einer der Bombenleger gilt.

Die GICM sei 1993 unter einem anderen Namen von Veteranen des Afghanistan-Krieges in Pakistan gegründet worden. Neun ihrer mutmaßlichen Mitglieder würden nach ihre Festnahme in Afghanistan im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba festgehalten. Acht weitere seien flüchtig und würden von mehreren Ländern steckbrieflich gesucht. Es werde nicht ausgeschlossen, dass sie in das Massaker von Madrid verwickelt gewesen seien.

Derweil durchsuchte die Polizei erneut den Telefonladen des Hauptverdächtigen Zougam im Madrider Einwandererviertel Lavapiés. Einer der zwei anderen marokkanischen Festgenommenen war bei der Ortsbesichtigung in Handschellen anwesend. „Mörder, Mörder!“ schrien einige Anwohner, wie der Rundfunk berichtete. Anschließend wurde der Mann, der mit einer schwarzen Plastiktüte über dem Kopf versuchte, unerkannt zu bleiben, wieder abgeführt. Die Beamten hätten zwei Kisten Beweismittel sichergestellt, hieß es weiter.

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