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Nach EU-Sondergipfel in Brüssel „Crash-Test für die Regierung“

Aus Sicht der griechischen Öffentlichkeit hat Regierungschef Alexis Tsipras im Schuldenstreit zuletzt erhebliche Zugeständnisse an die Geldgeber gemacht. Kritiker werfen ihm vor, seine Wahlversprechen zu brechen.
23.06.2015 - 09:13 Uhr Kommentieren
Griechenlands Regierungschef gerät daheim in Erklärungsnöte. Medien kritisieren, er mache zu große Zugeständnisse im Streit mit den Gläubigern. Quelle: AFP
Alexis Tsipras

Griechenlands Regierungschef gerät daheim in Erklärungsnöte. Medien kritisieren, er mache zu große Zugeständnisse im Streit mit den Gläubigern.

(Foto: AFP)

Athen Griechenlands Medien sehen nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel Regierungschef Alexis Tsipras in Erklärungsnöten. „Auf dem Weg zur Einigung mit Sparmaßnahmen in Höhe von 7,9 Milliarden Euro“, titelt die konservative Zeitung „Kathimerini“ am Dienstag. Tsipras müsse jetzt seinem Parlament und seiner Partei erklären, warum er von seinen Wahlversprechen so sehr abweiche. Einen „Crash-Test für die Regierung“ erwartet das Blatt.

Aus Sicht der griechischen Öffentlichkeit hat Tsipras zuletzt erhebliche Zugeständnisse an die Geldgeber gemacht. „Wir zahlen acht Milliarden Euro und die Gläubiger wollen mehr“, titelt die Athener Zeitung „Ta Nea“. Es gebe zwar positive Reaktionen seitens der Verhandlungspartner, aber noch kein Wort über die Umstrukturierung des griechischen Schuldenberges. Tsipras stehe vor einer Konfrontation mit seiner Partei Syriza.

„In die Richtung eines schmerzhaften Kompromisses“, schreibt die linke Zeitung „Efimerída ton Syntaktón“ auf ihrer Titelseite. Tsipras wolle eine umfassende und dauerhafte Lösung. Die Lasten des neuen Sparprogramms würden dieses Mal die Reichen tragen, zitiert das Blatt den Regierungschef.

„Sparabkommen - Schock“, titelt die konservative Athener Zeitung „Eleftheros Typos“. Die Hinhaltetaktik der griechischen Regierung habe zu einem aufgeblasenen neuen Sparprogramm in Höhe von 7,9 Milliarden Euro geführt. Jetzt müsse Tsipras seiner Regierung und der Partei seine Kehrtwende erklären.

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    Die in der Hafenstadt Thessaloniki erscheinende Zeitung „Angeliaforos“ schreibt: „22 Sparmaßnahmen – 7,9 Milliarden Euro“. Alexis Tsipras sei entschlossen, auch wenn es teuer wird, das Land aus der Zeit der Krise herauszuführen.

    • dpa
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