Nach EZB-Beschlüssen Barroso und Monti glauben an den Euro

Die Pläne der EZB stimmen den EU-Kommissionpräsidenten und den italienischen Regierungschef zuversichtlich. Monti geht davon aus, dass sein Land auch ohne Anleihenkäufe der EZB durch die Krise kommt.
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Italiens Premier Mario Monti und EU-Kommissionspräsident José Barroso. Quelle: dpa

Italiens Premier Mario Monti und EU-Kommissionspräsident José Barroso.

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RomEU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Italiens Regierungschef Mario Monti sehen die Zukunft der Euro-Zone nach den jüngsten EZB-Beschlüssen positiv. Der Plan von EZB-Chef Mario Draghi zum unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen sei ein wichtiger Schritt voran auf dem Weg zu einer zufriedenstellenderen Steuerung der Euro-Zone, sagte Monti am Donnerstagabend in Rom vor einem Gespräch mit Barroso.

Die von seiner Regierung eingeleiteten Reformen könnten diese Hilfen der EZB für Italien überflüssig machen, sagte Monti. Europa zeichne sich im übrigen dadurch aus, dass es Anstoß und Ansporn aus einer Krise ziehe, um voranzuschreiten.

„Wir können die Krise in Italien und in der ganzen Europäischen Union überwinden, werden das aber nur gemeinsam schaffen“, erklärte der EU-Kommissionspräsident. Mit der Rückkehr des Vertrauens in Italien werde sich der Schuldenberg des Landes verringern. Der Zugang zu Krediten werde leichter sein und es werde positive Auswirkungen auf das Wachstum und auf die Beschäftigung geben, sagte Barroso.

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8 Kommentare zu "Nach EZB-Beschlüssen: Barroso und Monti bewerten Zukunft der Euro-Zone positiv"

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  • Barroso war in seiner Jugend Maoist. Angeblich nun nicht mehr. Wers glaubt....

  • Kein Wunder! Sie haben die gleiche Froschperspektive.

    Es muss immer Geber und Nehmer geben. Geber sind beide nicht. Sie zeigen ausschließlich Nehmerqualitäten.

  • Mario Draghi Präsident der EZB
    Vítor Constâncio Vizepräsident der EZB
    Jörg Asmussen Mitglied des EZB-Direktoriums
    Benoît Cœuré Mitglied des EZB-Direktoriums
    Peter Praet Mitglied des EZB-Direktoriums
    Luc Coene Gouverneur, Banque Nationale de Belgique
    Patrick Honohan Präsident, Banc Ceannais na hÉireann/Central Bank of Ireland
    George A. Provopoulos Präsident, Bank of Greece
    Luis María Linde Präsident, Banco de Españ
    Ardo Hansson Präsident, Eesti Pank
    Christian Noyer Präsident, Banque de France
    Ignazio Visco Präsident, Banca d'Italia
    Panicos Demetriades Präsident, Zentralbank von Zypern
    Yves Mersch Präsident, Banque centrale du Luxembourg
    Josef Bonnici Präsident, Bank Ċentrali ta’ Malta/Central Bank of Malta
    Klaas Knot Präsident, De Nederlandsche Bank
    Ewald Nowotny Gouverneur, Oesterreichische Nationalbank
    Carlos Costa Präsident, Banco de Portugal
    Marko Kranjec Präsident, Banka Slovenije
    Jozef Makúch Präsident, Národná banka Slovenska
    Erkki Liikanen Präsident, Suomen Pankki - Finlands Bank

  • Tolles Bild: Das Siegergrinsen der Verbrecher! Deutschland liegt am Boden und es darf nachgetreten werden. Wir werden nicht nur beraubt, sondern von diesen Gangstern auch noch mit lächerlichen Kommentaren verhöhnt. Monti braucht jetzt keine Steuern mehr südlich von Rom einzutreiben. Für die Mafia zahlen jetzt direkt die deutschen Steuerzahler. Und wenn nicht, kauft die SPD als Erfüllungsgehilfe auch die letzten Steuer-CDs.
    Was für ein Dreck an Politikern!
    Die treiben es wieder einmal auf die Spitze. Die Entscheidungen von heute sind eine Wiederholung der Weimarer Verträge. Wenn es so weiter geht, wird sich auch der Rest wiederholen.

  • Ave Monti, Barroso, Drahgi, Schultz und Co,

    morituri te salutant

  • Hoffentlich bekommt der wehrte Herr Kohl noch das Desaster mit welches er Deutschland eingebrockt hat. Raus, raus, bloß raus hier. Für diese Schuldenunion arbeite ich nich mehr.

  • Diese Propagandisten lagen doch bisher immer falsch. Warum soll ihre Bewertung plötzlich stimmen?
    Der Euro ist zur Weichwährung verkommen, die EZB zur bad bank, die Zukunft Europas ist dank Euro und Figuren wie Barroso dunkel.
    Weiter dient der Euro nur den Interessen der Konzerne und Banken. Auch die Tschechoslowakei und Jugoslawien hatten eine gemeinsame Währung, oder?

  • "Monti geht davon aus, dass sein Land auch ohne Anleihenkäufe der EZB" durch die Krise kommt"

    Glauben diese Hampelmänner denn selber noch, was sie sagen? Das ist einfach nur beschämend! Pfui Südeuropa!

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