Nach Freigabe der IWF-Kredite Ukraine startet Verhandlungen mit Gläubigern

Die Ukraine beginnt Verhandlungen mit Geldgebern, um den Staatshaushalt Schritt für Schritt zu konsolidieren. Zuvor hatte der IWF Kredite bewilligt, dies verschafft Luft. Der IWF glaubt an die Chancen des Krisenlandes.
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Sie hat in den kommenden Tagen einiges zu verhandeln: Natalia Jaresko (rechts), Finanzministerin der Ukraine, hier mit der Chefin der Nationalbank Valeria Gontareva. Quelle: dpa
Finanzpolitiker haben in der Ukraine zur Zeit wenig zu lachen

Sie hat in den kommenden Tagen einiges zu verhandeln: Natalia Jaresko (rechts), Finanzministerin der Ukraine, hier mit der Chefin der Nationalbank Valeria Gontareva.

(Foto: dpa)

BerlinDie Ukraine will am Freitag Verhandlungen mit ihren Gläubigern über eine Neustrukturierung der Staatsschulden aufnehmen. „Die Notwendigkeit, den Druck der hohen Schuldenlast auf die Staatsfinanzen zu mindern, ist nun auf der Tagesordnung des Finanzministeriums“, sagte Ressortchefin Natalia Jaresko am Donnerstag und kündigte für Freitag die Aufnahme entsprechender Gespräche an. Am Mittwoch hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Kreditprogramm über 17,5 Milliarden Dollar für die Ukraine bewilligt.

Die Ukraine steckt derzeit vor allem wegen des Konflikts mit Russland freundlichen Rebellen im Osten des Landes in einer tiefen Rezession. Die Staatsschulden dürften nach Expertenangaben in diesem Jahr auf mindestens 100 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Die IWF-Kredite sind Teil eines internationalen Hilfsprogramms in der Größenordnung von 40 Milliarden Dollar. Ein anderer Teil davon - der Währungsfonds spricht von 15 Milliarden Dollar - soll von den Gläubigern des Landes beigesteuert werden, etwa über einen Forderungsverzicht oder die Stundung von Zahlungen. Ein Teil der ukrainischen Staatsanleihen befindet sich im Besitz russischer Investoren.

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14 Kommentare zu "Nach Freigabe der IWF-Kredite: Ukraine startet Verhandlungen mit Gläubigern"

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  • http://mediathek.daserste.de/Weltspiegel/China-Pflegekr%C3%A4fte-f%C3%BCr-Deutschland/Das-Erste/Video?documentId=20809156&topRessort=tv&bcastId=329478

    Weltspiegel
    China: Pflegekräfte für Deutschland
    07.04.2013 | 06:49 Min. | Verfügbar bis 06.04.2033

  • In Ungarn und Tschechien gibt es schon blühende China- und Asiamärkte, dort würden clevere chinesische Pflegekräfte über kurz oder lang auch mit einem Kleingewerbe landen. Chinesen sind nicht so blöde wie Politiker in Europa dämlich sind und lassen sich nicht lange mit einem Taschengeld für einen Knochenjob abspeisen.

  • PS : es sei denn, Deutschland deckt sich mit Rubel ein und fängt an, das Russische Öl für Rubels zu importieren.

  • @Herr Bodo von Hobel
    So läuft das nicht, unsere europäischen Poolitiker können uns viel besser verarschen. Bei uns arbeiten die Pflegekräfte aus dem europäischen Osten und der Osten muss in seiner Not chinesische Pflegekräfte einwandern lassen. Haha, Ätschebätsche jetzt haben die Chinesen aber Pech gehabt, der Osten nimmt jetzt die viel günstigeren Nachbarn aus der Ukraine! Die Ukraine wird jetzt sowieso für die Gen-Landwirtschaft und NATO Kriegsspiele gebraucht, Menschen, besonders die Alten aus der Sowjetzeit, stören da nur und wer braucht schon in diesen Zeiten Pflegekräfte in der Ukraine, sterben ist dort mittlerweile wesentlich besser!
    Zynisch?! Nein, die Wahrheit ist nur die Wahrheit.

  • @ Frau Andrea Merker

    >> erst Recht wenn der Euro nur noch fünfzig US-Dollarcent an inneren Wert besitzt >>

    Sollte es so kommen, können wir uns so langsam Gedanken machen, unsere Autos abzustoßen. Denn der Sprit wird bei diesem Kurs wohl um die 3 € / Liter kosten.

    Werden nur noch wenige bezahlen können.

  • @ Ungehobelter

    >> Herr Queri, hatten Sie geplant hier 50.000 Chinesen einzuschleusen? >>

    Schauen Sie sich mal die die letzte Panoramasendung an. Manchmal bildet auch die GEZ-Anstalt.

  • Wir lieben sie, wir lieben Sie doch alle unsere Poolitiker dafür das sie uns so lieb verarschen und auch noch hauptsächlich westliches Steuergeld für ihre feudalen Mordzwecke heraus hauen. Ab Mitte Mai kann wieder weiter in der Ostukraine ordentlich gemeuchelt werden und der Putin wird Schuld sein und neue Sanktionen können verhängt werden. Merkel wird dann mit Hollande spätestens im Spätsommer dann wieder für die ukrainischen “Oligarchen-Loser“ die Feuerwehr spielen, denn diesmal hält der Neurusse erst hinter Odessa an.
    Ach ist das so einfältig und berechenbar, gähn!
    Die nächsten Wahlen werden kommen und die europäischen Brandstifter werden es volles Pfund vor die feudale Fresse bekommen, erst Recht wenn der Euro nur noch fünfzig US-Dollarcent an inneren Wert besitzt, obwohl der Dollar selbst eine Betrüger-Währung ist. Na ja die Amis werden im weltweiten Währungskrieg, jeder gegen jeden, auch nicht untätig sein und die Welt mit ihrem grünen Klopapier zusch(m)eißen.

    Der IWF der Finanzier des Bösen, Frau Lagarde ist ja so unwichtig, die füllt auch nur eine Lücke!
    Normalerweise bin ich pragmatisch und für vernünftiges Vorgehen, aber im Falle der großen Not und wenn es existenziell wird bin ich nur noch für den ultimativen Gegenwahnsinn. Frau Le Pen muss spätestens und hoffentlich 2017 den Stecker ziehen und diese EU, Nato, USA Verbrechernummer mit einem großen Knall beenden, hoffentlich noch vor den ganzen Feudalhandelsabkommen!

  • >>Wir werden sehr viele neuen Fachkräfte bekommen. Die geplante Einwanderung der 50.000 Chinesen in den Pflegeberufen kann man sich sparen<<. Herr Queri, hatten Sie geplant hier 50.000 Chinesen einzuschleusen? Nepper, Schlepper, Bauernfänger? :-)

  • Ach die Ukraine steckt in einem Konflikt mit russlandfreundlichen Rebellen!!!
    So ändert sich der Sprachgebrauch!

  • @ Herr John Smidt

    >> Wollten die Ukrainer auf dem Maidan genau DAS??? >>

    Vor dem Maidan war der Durchschnittslohn der Ukrainer um die 400 $.
    Die Heizungskosten waren in der Größenordnung 10 $ / mtl.

    Heute verdient ein Durchschnittsukrainer 120 $.
    Die Heizungskosten betragen 30 $ / mtl.

    Wie es aussieht, wollten die Ukrainer ausschließlich diese Zustände.

    >> Wollten die Ukrainer wieder Oligarchen an der Macht sehen >>

    An den Oligarchen hat sich NICHTS geändert. Die gleichen Oliogarchen, die jetzt das Land weiterhin ausplündern, waren auch unter Janukowitsch in Amt und Würde : Poroschenko, Jatzenjuk, Awakow, Turtschinov, Kolomoiskij, Achmetov, etc.

    >> Wollten die Ukrainer Bürgerkrieg in ihrem Land? >>

    Den wollten sie wirklich. Das Ziel sollte die Vertreibung und Ausrottung der Russischen Minderheit ( über 15 Mio. Menschen allerdings ) sein.

    Leider wird es anders ausgehen.

    Die Ukrainer werden am Kriegsende nicht ein assoziiertes Mitglied der EUtopia sein, sondern werden in die EU fliehen.

    Wir werden sehr viele neuen Fachkräfte bekommen. Die geplante Einwanderung der 50.000 Chinesen in den Pflegeberufen kann man sich sparen.

    Die Ukrainer werden es für weniger machen.



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