Nach Grubenunglück Hat Erdogan geohrfeigt?

Angeblich soll der türkische Ministerpräsident Erdogan handgreiflich geworden sein. Möglicherweise hat er ein Mädchen geschlagen, das ihn nach dem Grubenunglück als „Mörder“ ihres Vaters beschimpft hatte.
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Der türkische Ministerpräsiden Recep Tayyip Erdogan in Soma. Quelle: ap

Der türkische Ministerpräsiden Recep Tayyip Erdogan in Soma.

(Foto: ap)

IstanbulDie Rangeleien beim Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan nach dem Grubenunglück in Soma haben die Kritik an ihm verstärkt. Türkische Oppositionspolitiker und Internetaktivisten empörten sich am Freitag über Erdogan, weil er einen jungen Mann in Soma geohrfeigt habe. Die Szene soll auf einem am Vortag veröffentlichten Video festgehalten sein – allerdings ist die Sequenz verwackelt, so dass Erdogans Verhalten nur undeutlich zu erkennen ist, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Erdogan war bei seinem Auftritt in Soma von einer Menschenmenge ausgebuht und ausgepfiffen worden. Sicherheitskräfte bahnten ihm den Weg durch Demonstranten in ein Geschäft. Dort kam es zur Konfrontation mit einem jungen Mann. Dieser sagte türkischen Medien, der Ministerpräsident habe ihn unbeabsichtigt geschlagen, weil er wütend auf die Demonstranten gewesen und die Kontrolle verloren habe. „Ich werde den Herrn Ministerpräsidenten nicht anzeigen. Ich erwarte nur eine Entschuldigung“, sagte Taner Kuruca.

Andere Medien berichten von zwei Passanten, die Erdogan tätlich angegriffen haben soll. Ein Opfer sei ein 15-jähriges Mädchen gewesen, berichteten die Zeitung „Evrensel“ und andere Medien am Freitag. Das Kind sei Tochter eines Todesopfers des Grubenunglücks und habe Erdogan in Soma als „Mörder meines Vaters“ beschimpft. Erdogan habe zudem einen Bergmann geschlagen und als „Ausgeburt Israels“ beschimpft.

Türkische Oppositionspolitiker kritisierten Erdogan
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7 Kommentare zu "Nach Grubenunglück: Hat Erdogan geohrfeigt?"

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  • "Hat Erdogan geohrfeigt?"

    Nix genaues weis man nicht, nicht wahr?
    Die Konjunktive dienen hier der Verschleierung der Verleumdung!

    Wie wäre es mit der folgenden Frage als Schlagzeile:
    "Hat Merkel Erdogan in den Schritt gegriffen?"

    Substanziell sicher vergleichbar mit der Schlagzeile hier.

    Damit wir uns nicht missverstehen:
    Ich mag Erdogan nicht, speziell wegen seiner Syrienpolitik.

    Aber der Mann ist mit grosser Mehrheit wiedergewählt worden.
    Das sollte man respektieren.
    Die Vorwürfe im Konjunktiv sollte man sich bei ihm, wie auch bei anderen ersparen.

  • "Hat Erdogan geohrfeigt?"

    Nix genaues weis man nicht, nicht wahr?
    Die Konjunktive dienen hier der Verschleierung der Verleumdung!

    Wie wäre es mit der folgenden Frage als Schlagzeile:
    "Hat Merkel Erdogan in den Schritt gegriffen?"

    Substanziell sicher vergleichbar mit der Schlagzeile hier.

    Damit wir uns nicht missverstehen:
    Ich mag Erdogan nicht, speziell wegen seiner Syrienpolitik.

    Aber der Mann ist mit grosser Mehrheit wiedergewählt worden.
    Das sollte man respektieren.
    Die Vorwürfe im Konjunktiv sollte man sich bei ihm, wie auch bei anderen ersparen.

  • Erdogan ist ein anatolischer Bauer!

  • Ja und Herr Schöder ist blöd, weil der gesagt hat, dass Putin ein lupenreiner Demokrat ist.

  • Der Staatsgründer hatte die Beduinen Mythologie von der Politik verbannt. Die Politik sollte durch Vernunft geleitet sein und nicht durch Aberglauben. Und das ein streng Gläubiger Moslem, ein Kapitalist, Verbrecher und korrupt sein kann, sehen wir am Beispiel von Erdogan. In Form von Koranschulen, wo die Gehirnwäsche betrieben wird, sichert er sich die nachfolgende Wähler Generation. Eine rückständige, pädophile, brutale und geldgeile Gesellschaft. Ich schätze mal das ein Satanist bei diesem Unglück mehr Humanität bewiesen hätte und statt die Opfer zu verprügeln, Beistand geleistet hätte. Diese Kritik richtet sich nicht an den anständingen, ehrfürchtigen Moslem, der seinen Glauben privat und nicht vor Kameras auslebt. Ich rede hier vom politischen Islam, der nur noch ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt, siehe Iran und S. Arabien.

  • Zitat pro-d:..." wo man die Rechte der Frau mit Füßen tritt."
    Ach nee, so eine Äußerung aus der Feder eines Mitmenschen, der seinen Beiträgen zufolge sehr viel Verständnis für Putins Politik aufbringt. Eine Politik, in der es mit der Meinungsfreiheit nicht weit her ist, und schon gar nicht, was die Rechte von Schwulen und Lesben betrifft.
    Erdogan und Putin sind Seelenverwandte, die im innersten ihres Herzen das Rutenbündel anbeten.

  • Ja, langsam erkennt man wohl, was man von Islamisten wirklich halten soll. Was soll man wohl von einer Kultur halten, wo sich Frauen verschleiern und wo man die Rechte der Frau mit Füßen tritt.

    Wir sollten uns besser bemühem, dass RUS endlich in die EU kommt, solbst dann, wenn die USA dann kollektiv in den Selbstmord getrieben wird.

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