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Nach Kampfjet-Abschuss Russland veröffentlicht Sanktionsliste gegen Türkei

Russland reagiert mit Sanktionen auf den Kampfjet-Abschuss durch die Türkei: Unter anderem verbietet Moskau die Einfuhr bestimmter Lebensmittel aus der Türkei, führt eine Visapflicht für Türken ein und stellt Flüge ein.
01.12.2015 - 17:53 Uhr
Moskau verbietet ab Neujahr unter anderem die Einfuhr von Hühner- und Putenfleisch, Tomaten, Apfelsinen, Weintrauben und Salz aus der Türkei. Quelle: Reuters
Russlands Präsident Wladimir Putin

Moskau verbietet ab Neujahr unter anderem die Einfuhr von Hühner- und Putenfleisch, Tomaten, Apfelsinen, Weintrauben und Salz aus der Türkei.

(Foto: Reuters)

Moskau Russland hat im heftigen Streit mit der Führung in Ankara seine Sanktionsliste gegen die Türkei veröffentlicht. Demnach verbietet Moskau vom 1. Januar 2016 an unter anderem die Einfuhr von Hühner- und Putenfleisch, Tomaten, Apfelsinen, Weintrauben und Salz aus der Türkei. Ebenfalls am Neujahrstag tritt eine Visapflicht für Türken in Kraft.

Der visafreie Reiseverkehr zwischen beiden Ländern war im April 2011 in Kraft getreten und vor allem von Touristen genutzt worden. Zuletzt reisten jährlich etwa vier Millionen Russen in die Türkei, die größte Gruppe nach den Deutschen. Nun stellt Russland – bis auf die Heimreisen russischer Touristen – auch alle Charterflüge mit der Türkei ein.

Die Sanktionsliste verbietet zudem russischen Unternehmen, darunter Sportvereinen, einen Anstellungsvertrag mit Türken abzuschließen. Türkische Baufirmen brauchen künftig für Arbeiten in Russland eine Sondergenehmigung.

Moskau stellt zudem die Tätigkeit einer bilateralen Regierungskommission ein und stoppt vorerst ein geplantes Regierungsabkommen über den gemeinsamen Handel. Das Projekt eines russisch-türkischen Investitionsfonds wird ebenfalls eingefroren.

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    Keine Erwähnung in der Sanktionsliste finden zwei ehrgeizige Energieprojekte der russischen Regierung: der Bau eines Atomkraftwerks in der Türkei und die geplante Gaspipeline Turkish Stream. Russland reagiert mit den Strafmaßnahmen auf den jüngsten Abschuss eines Kampfjets durch die Türkei.

    • dpa
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