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Nach Landtagswahl in Thüringen „Alles falsch gemacht“ – CDU-Landeschef Mike Mohring büßt an Rückhalt ein

Nach der Wahlniederlage zieht Mike Mohring den Unmut der Thüringer CDU-Fraktion auf sich. Die Unterstützung für den Landeschef schwindet.
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Der CDU-Landesfraktionsvorsitzende spricht nach seiner Wahl in der Konstituierenden Sitzung der CDU-Landtagsfraktion vor Journalisten. Quelle: dpa
Mike Mohring

Der CDU-Landesfraktionsvorsitzende spricht nach seiner Wahl in der Konstituierenden Sitzung der CDU-Landtagsfraktion vor Journalisten.

(Foto: dpa)

Berlin Auf die erste Schlappe bei der Thüringer Landtagswahl folgte am Mittwoch für CDU-Landeschef Mike Mohring die zweite in seiner Fraktion. Nach dem Debakel am 27. Oktober stellt die CDU im Thüringer Landtag mit 21 Abgeordneten nur noch die drittgrößte Fraktion.

Mohring, der seit 2008 ihr Vorsitzender ist, wurde nun wiedergewählt – aber mit schwachem Ergebnis. Obwohl der 47-Jährige keinen Gegenkandidaten hatte, stimmten nur zwei Drittel der Abgeordneten für ihn.

Das ist nicht nur die Quittung für die Landtagswahl selbst, sondern vor allem auch für das ungeschickte Vorgehen Mohrings danach. „Er hat eigentlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, meint ein CDU-Kollege.

Ohne Not eröffnete Mohring schon einen Tag nach der Wahl die Debatte um eine mögliche Zusammenarbeit der CDU mit der Linkspartei – statt das Problem der schwierigen Regierungsbildung erst mal bei Ministerpräsident Bodo Ramelow zu belassen.

Der Ärger über die Lockerungsübungen gegenüber der Linken war nicht nur bei der Bundes-CDU groß, sondern auch bei einigen Thüringer Parteifreunden. Andere Thüringer CDU-Funktionäre forderten dann auch Gespräche mit der AfD, was die CDU in Berlin ebenfalls vehement ablehnt.

Nun muss Mohring dafür kämpfen, dass die Flügelkämpfe in seinem Landesverband nicht weiter eskalieren.

Mehr: Eigentlich hat Thüringens CDU in der vergangenen Woche klargestellt, dass sie keine Koalition mit der AfD eingehen wird. Doch mehrere CDU-Politiker sind anderer Meinung.

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