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Nach Pérez-Rücktritt Guatemala macht Stellvertreter zum Präsidenten

Monatelange Demonstrationen, schließlich ein Haftbefehl wegen Korruption: Guatemalas Präsident Pérez hat seinen Rücktritt eingereicht. Am Donnerstag übernahm Alejandro Maldonado das Amt – und Pérez ging in den Knast.
04.09.2015 Update: 04.09.2015 - 00:59 Uhr
Der neue Präsident von Guatemala: Alejandro Maldonado nach seiner Amtseinführung am Donnerstag. Quelle: ap
Alejandro Maldonado

Der neue Präsident von Guatemala: Alejandro Maldonado nach seiner Amtseinführung am Donnerstag.

(Foto: ap)

Guatemala-Stadt Nach dem Rücktritt von Guatemalas Präsident Otto Pérez hat sein bisheriger Stellvertreter Alejandro Maldonado die Amtsgeschäfte übernommen. Maldonado legte am Donnerstag vor dem Parlament seinen Amtseid ab. Er soll bis zum Ende der regulären Amtszeit des Präsidenten am 14. Januar an der Spitze des zentralamerikanischen Staates stehen.

Nach monatelangen Demonstrationen und unter dem Druck eines Haftbefehls wegen Korruption hatte Präsident Pérez in der Nacht zum Donnerstag seinen Rücktritt eingereicht. Nach einer stundenlangen Anhörung ordnete ein Richter am Donnerstag die Inhaftierung des Ex-Generals in einer Militärkaserne an. Damit solle eine Flucht des 64-Jährigen verhindert werden.

Staatsanwaltschaft und UN-Ermittler beschuldigen Pérez, ein führender Kopf eines Korruptionsnetzwerks zu sein. Dieses soll Importfirmen gegen Schmiergelder Einfuhrzölle in Millionenhöhe erlassen haben. Seit April forderten tausende Demonstranten allwöchentlich den Rücktritt des Staatschefs, den Pérez jedoch bis zuletzt ablehnte.

Der 79 Jahre alte Jurist Maldonado war bis Mai Mitglied des Verfassungsgerichts, bevor er die Nachfolge der ebenfalls im Zuge der Korruptionsaffäre zurückgetretenen Vizepräsidentin Roxana Baldetti antrat. Sie wartet im Gefängnis auf ihren Prozess. Am Sonntag wird in Guatemala turnusmäßig ein neuer Präsident gewählt.

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