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Nach Protesten Dutzende Tote bei Angriffen in Syrien

Für das syrische Regime wird es zusehends schwer, in mehreren Regionen gleichzeitig gegen Deserteure und Demonstranten vorzugehen. Auch in den beiden größten Städten, Aleppo und Damaskus, wächst der Protest.
Update: 28.02.2012 - 14:30 Uhr Kommentieren

Gewalt in Syrien hält unverminidert an

Damaskus/Istanbul Die syrischen Regierungstruppen sollen am Dienstag mehr als 40 Menschen getötet haben. Das berichteten Revolutionsaktivisten. Ihren Angaben zufolge griff die Armee die Ortschaft Halfaja nordwestlich der Stadt Hama mit Artillerie an. Mindestens 20 Menschen seien dabei ums Leben gekommen. Zahlreiche Opfer lägen noch unter den Trümmern ihrer Häuser. Elf Tote soll es in dem seit mehr als drei Wochen belagerten Stadtteil Baba Amro in Homs gegeben haben. Sechs Angehörige einer Familie seien bei einer Razzia in Homs ermordet worden: Ein Mann und seine Ehefrau, drei Töchter und ein Sohn. Der in Homs verwundete britische Journalist Paul Conroy konnte inzwischen außer Landes geschmuggelt werden.

Etwa 30 Studenten wurden laut Aktivisten in der Universität von Damaskus festgenommen. Vor der Universität von Aleppo hätten die Truppen des Regimes auf Studenten geschossen, die den Sturz des Regimes und die Hinrichtung von Präsident Baschar al-Assad gefordert hätten. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete, fünf Soldaten seien bei einem Gefecht mit einem Trupp von Deserteuren in Dael (Provinz Daraa) getötet worden. Drei weitere Soldaten und mehrere Deserteure hätten Verletzungen erlitten.

Ein Angriff der Armee wurde aus der Ortschaft Dschabal al-Sawija in der Provinz Idlib gemeldet, in der sich viele Deserteure aufhalten. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, am Vortag seien 16 Angehörige der Armee und der Sicherheitsbehörden zu Grabe getragen worden. Diese seien von „bewaffneten Terrorbanden“ getötet worden.

Ungewissheit wegen der Medienblockade
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