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Nach Protesten millitanter Palästinenser Arafat entlässt Cousin als Sicherheitschef

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Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kureia hat am Montag auf seiner Rücktrittserklärung beharrt. Vor Journalisten in Ramallah bekräftigte Kureia, er wolle nicht im Amt bleiben. Als Begründung nannte er die „Gesetzlosigkeit“ in den Palästinensergebieten. Er habe allerdings bislang keine Reaktion von Palästinenserpräsident Jassir Arafat erhalten. Dieser hatte am Sonntag erklärt, er wolle den Rücktritt Kureias nicht akzeptieren.

Die Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen sind offenkundig Ausdruck eines verschärften Machtkampfes unter den Palästinensern. Er eskaliert, seit sich ein Ende der israelischen Besetzung des Gebietes abzeichnet. Israels Ministerpräsident Ariel Scharon strebt gegen Widerstand in seiner eigenen Likud-Partei einen Abzug aus dem Gaza-Streifen und die Aufgabe der dortigen jüdischen Siedlungen an.

Der Widerstand gegen Arafat wächst sowohl bei der jungen Generation in seiner Fatah-Bewegung als auch bei anderen Palästinenser-Gruppen wie der Hamas.

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