Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Putsch im Sudan Opposition unterbricht Gespräche mit Militär

Gespräche für die Bildung einer Übergangsregierung in Khartum werden vorerst ausgesetzt. Die Opposition hat zu neuen Demonstrationen aufgerufen.
Kommentieren
Sudanesische Demonstranten versammeln vor dem Armeehauptquartier in der sudanesischen Hauptstadt. Quelle: dpa
Neu Protesten in Khartum geplant

Sudanesische Demonstranten versammeln vor dem Armeehauptquartier in der sudanesischen Hauptstadt.

(Foto: dpa)

Khartum Die Opposition im Sudan will vorerst nicht weiter mit der Militärführung über die Bildung einer Übergangsregierung verhandeln und hat stattdessen zu neuen Massenprotesten aufgerufen. Demonstrationen und die Sitzblockade vor der Zentrale der Streitkräfte in der Hauptstadt Khartum würden fortgesetzt, bis alle Forderungen des Volkes erfüllt seien, sagte am Sonntag ein Sprecher des Oppositionsbündnisses Deklaration für Freiheit und Wandel.

Die Verhandlungen mit dem Militär seien unterbrochen worden, da die Generäle Vertreter des alten Regimes seien und die Macht nicht ernsthaft aufgeben wollten. Die Organisatoren der Massenproteste fordern für den Übergang bis zu Neuwahlen eine zivile Staatsführung. Das Militär hingegen will das Präsidentenamt und Schlüsselministerien wie Inneres und Verteidigung besetzen.

Nach anhaltenden Massenprotesten hatte das Militär den seit rund drei Jahrzehnten regierenden Präsidenten Al-Baschir am 11. April abgesetzt und festgenommen. Die Streitkräfte kündigten an, maximal zwei Jahre an der Macht bleiben zu wollen. Die Generäle bemühen sich seither, mit Parteien und Zivilgesellschaft eine Übergangsregierung zu bilden.

Tausende Regierungsgegner halten seit mehr als zwei Wochen eine Sitzblockade vor der Zentrale der Militärführung ab. Diese Aktion wird weithin als einer der Auslöser für Al-Baschirs Sturz betrachtet.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Nach Putsch im Sudan: Opposition unterbricht Gespräche mit Militär"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote