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Nachfolge von Dalia Grybauskaite Entscheidung um Litauens Präsidentenamt fällt in Stichwahl

Litauen muss noch zwei Wochen auf sein neues Staatsoberhaupt warten. Keiner der Kandidaten hat bei der Wahl am Sonntag die erforderliche absolute Mehrheit erreicht.
13.05.2019 Update: 13.05.2019 - 04:48 Uhr Kommentieren
Stichwahl am 26. Mai: Die ehemalige Finanzministerin Ingrida Simonyte und der frühere Bankenökonom Gitanas Nauseda kämpfen um das Präsidentenamt. Quelle: AP
Litauen

Stichwahl am 26. Mai: Die ehemalige Finanzministerin Ingrida Simonyte und der frühere Bankenökonom Gitanas Nauseda kämpfen um das Präsidentenamt.

(Foto: AP)

Vilnius Die Entscheidung im Rennen um die Nachfolge von Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite fällt am 26. Mai in einer Stichwahl. Dann stehen sich der Wirtschaftsexperte Gitanas Nauseda und die ehemalige Finanzministerin Ingrida Simonyte gegenüber.

Nach Angaben der staatlichen Wahlkommission in Vilnius vom frühen Montagmorgen erhielt der 54-jährige Nauseda 31,2 Prozent, auf die von der konservativen Oppositionspartei nominierte Simonyte (44) entfielen 27,2 Prozent der Stimmen. Die beiden Ökonomen wurden damit ihrer Favoritenrolle aus Umfragen vor der Wahl gerecht.

Auf Rang drei folgte mit 22,2 Prozent der amtierende Regierungschef Saulius Skvernelis, der sein Amt mit dem Wahlausgang verknüpfte und für Juli seinen Rücktritt ankündigte. „Dass es mir nicht gelungen ist, in die Stichwahl einzuziehen, ist eine Bewertung von mir als Politiker“, sagte Skvernelis im litauischen Fernsehen.

Nauseda bewertete das Ergebnis als Bestätigung seiner im Wahlkampf versprochenen Ziele – den Aufbau eines „Wohlfahrtsstaat“ und „mehr politischen Frieden“. Auch Simonyte will die soziale Ungleichheit in Litauen verringern und hofft in der Stichwahl auf Unterstützung von politischen Kräften mit übereinstimmenden Ansichten

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    Die nach wie vor bei vielen Litauern beliebte Grybauskaite, die zu den schärfsten Russland-Kritikerinnen in der Europäischen Union zählt, durfte nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten. Die frühere EU-Finanzkommissarin ist seit Juli 2009 das erste weibliche Staatsoberhaupt seit der wiedererlangten Unabhängigkeit Litauens 1990 von der Sowjetunion.

    Ihre starke Haltung gegen Russland, ihr pragmatischer und ernsthafter Stil und ihr Schwarzer Gürtel in Karate haben Grybauskaite den Titel „Eiserne Lady“ eingebracht, der einst mit der britischen Premierministerin Margaret Thatcher verbunden wurde. Wichtigste Themen für viele Wähler waren Armut sowie die großen Einkommensunterschiede, die in dem baltischen Staat nach Bulgarien am höchsten in der EU sind.

    • rtr
    • ap
    • dpa
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