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Nachfolge von Horst Köhler Euro-Minister wollen Europäer an IWF-Spitze

In der Personaldiskussion über die Nachfolge von IWF-Chef Horst Köhler wurde vor dem Treffen der Finanzminister der Euro-Gruppe der deutliche Wunsch nach einem europäischen Nachfolger geäußert.

HB BRÜSSEL. „Wir werden uns natürlich bemühen, einen europäischen Kandidaten zu haben“, sagte der amtierende Vorsitzende der EU-Finanzminister, der irische Ressortchef Charlie McCreevy, am späten Montagabend in Brüssel. „Wir haben in Europa gute Kandidaten zu präsentieren“, sagte der belgische Finanzminister Didier Reynders.

Am Rande des Treffens wurde deutlich, dass der IWF-Posten und die Nachfolge des Spaniers Eugenio Domingo Solans im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) miteinander verbunden sind. Die Finanzminister verschoben die Nominierung des EZB-Kandidaten auf den Vorabend des EU-Gipfels am 25. und 26. März in Brüssel. „Die Minister werden bis zum Gipfel eine Empfehlung für die Staats- und Regierungschefs abgeben“, sagte McCreevy. Für den Spitzenposten gibt es drei Kandidaten: dem Spanier José Manuel González-Páramo, den Belgier Peter Praet und den Iren Michael Tutty.

Die Nachfolge von Horst Köhler beim IWF sei nicht im Kreis der Finanzminister der Euro-Zone besprochen worden. Laut EU-Diplomaten dürfte die Top-Personalie aber am Dienstag am Rande des Treffens der Ressortchefs aller 15 Staaten zur Sprache kommen.

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