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Nachtragshaushalt Frankreichs Firmen bekommen Entlastung

Wochenlang hat Frankreich um einen Nachtragshaushalt gerungen. Die Konservativen und die Linksfront stemmten sich gegen Hollandes Plan, doch nun hat er die Nationalversammlung passiert - mit Steuernachlässen.
Update: 20.12.2012 - 01:45 Uhr Kommentieren
Frankreich hat lange um einen Nachtragshaushalt gerungen. Quelle: dpa

Frankreich hat lange um einen Nachtragshaushalt gerungen.

(Foto: dpa)

Paris Die französische Nationalversammlung hat am Mittwochabend endgültig den Nachtragshaushalt für 2012 verabschiedet.

Der Regierungsvorlage stimmten in letzter Lesung die Sozialisten, die Grünen und deren Verbündete zu. Die Konservativen und die Linksfront lehnten den Entwurf ab. Am Nachmittag hatte der Senat den Entwurf indes mit einer Mehrheit von 183 zu 158 Stimmen erneut abgelehnt.

Das Gesetz sieht unter anderem Entlastungen für Unternehmen im Umfang von 20 Milliarden Euro vor, damit diese ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken können. Im Gegenzug sollen unter anderem ab 2014 die Sätze der Mehrwertsteuer erhöht werden; der Normalsatz etwa von 19,6 auf 20 Prozent.

  • afp
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