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Die säkulare Fatah und die radikalislamische Hamas machen wohl Fortschritte bei ihrem Versöhnungsabkommen. Nach Gesprächen soll wohl Taten folgen. Israels Ministerpräsident kritisiert die Gespräche dagegen scharf.

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  • ²Versöhnung" heißt: Hamas schluckt Fatah

  • Gibt es einen verfahrenen Konflikt als den Nahostkonflikt? Wir haben uns doch schon längst an den Gedanken seiner Unlösbarkeit gewöhnt, und vermeintliche Versuche zu seiner Lösung, ganz gleich von welcher Seite sie kommen, haben höchstens noch das Aufregungspotential einer gefühlt 1000. Wiederholung von "Dinner for One". Für eine friedliche Lösung bräuchte es Männer (oder Frauen) an den Schaltstellen der Macht, die bereit sind aus dem eigenen Schatten herauszutreten, wie zuletzt im Jahre 1993 Yassir Arafat und Yitzhak Rabbin. Das liegt 20 Jahre zurück. Netanjahu ist nicht so ein Mann. Er ist der Stellvertreter einer Mehrheit (?), die resigniert nach dem Prinzip "Divide et impera" einen trügerischen Status quo glaubt verwalten zu können, den es in der Geschichte nie und nirgends gibt. Nach dem arabischen Frühling sind die Versöhnungsgespräche zwischen Fatah und Hamas ein weiteres, deutliches Zeichen, dass tektonische Platten unaufhaltsam in Bewegung geraten sind. Dass Israel unter Netanjahus Führung alles Erdenkliche getan hat, zuletzt durch die Verschärfung der Siedlungspolitik, um der gemäßigten Fatah im Wettbewerb mit der radikaler ausgerichteten Hamas um eine zukunftsweisende Politik gegenüber Israel die Trümpfe aus der Hand zu schlagen, wird bei dem Ausgleich dieser palästinensischen Parteien wohl eine Rolle spielen, die Netanjahu nicht gefallen kann. Deshalb diese Versöhnung zu kritisieren wie auch sich und Israel selbst jegliche Beteiligung an Schritten zu versagen, die auf eine Versöhnung hinzielen, treibt das Land nur weiter in eine gefährliche Sackgasse und zunehmende internationale Isolierung. Schalom Achschaw!