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Naher Osten Iran will seine militärische Stärke ausbauen

Neue Generationen von Kampfflugzeugen, Schiffe mit großer Reichweite und U-Booten sollen beschafft werden. Auch das Raketenarsenal soll erneuert werden.
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Der Iran will die Fähigkeiten seiner Raketen verbessern – sowohl die der Marschflugkörper als auch der ballistischen Raketen. Quelle: AP
Raketenabschuss im Iran

Der Iran will die Fähigkeiten seiner Raketen verbessern – sowohl die der Marschflugkörper als auch der ballistischen Raketen.

(Foto: AP)

DubaiDer Iran will die Fähigkeiten seiner Raketen verbessern. Die Pläne beträfen sowohl die Marschflugkörper als auch ballistische Raketen, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Mohammad Ahadi am Samstag der iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Zudem wolle der Iran eine neue Generation von Kampfflugzeugen, Schiffen mit großer Reichweite und U-Booten beschaffen, die mit verschiedenen Waffen ausgestattet werden könnten.

Den internationalen Sanktionen sei es nicht gelungen, die iranische Rüstungsindustrie in ihrer Entwicklung zu behindern. "Wir haben die nötige Infrastruktur und das, was wir für Forschung und Entwicklung benötigen", sagte Abadi. Das Land könne sich auf eine exzellente Forschungslandschaft sowie Zehntausende Techniker und Ingenieure stützen.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte im August erklärt, sein Land müsse sich gegen Angriffe anderer Staaten rüsten und die Kampfkraft seines Militärs stärken. Zudem stellte das Land laut Berichten staatlicher Medien einen neuen Kampfjet namens "Kowsar" vor, der vollständig im Inland produziert werde und verschiedene Waffen tragen könne.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran wiederholt gedroht und nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen von 2015 Sanktionen gegen das Land verhängt. Trump will nun den Iran zur Aushandlung eines neuen weiter reichenden Atomabkommens zwingen, das auch das Raketenprogramm der Islamischen Republik kontrolliert.

Der Iran hat Waffen und Tausende Soldaten nach Syrien geschickt, um dem dortigen Präsidenten Baschar al-Assad im Kampf gegen Aufständische zu helfen. Weil die Macht der eigenen Luftwaffe nicht ausreicht, hat der Iran Russland gebeten, ihn bei seinem Einsatz in Syrien aus der Luft zu unterstützen. Auch Russland ist ein enger Verbündeter Assads. Die iranische Luftwaffe verfügt nur über einige Dutzend Kampfflugzeuge.

Dabei handelt es sich um russische Modelle oder veraltete US-Flugzeuge, die noch aus der Zeit vor der Revolution im Iran im Jahr 1979 stammen. Irans Erzrivale Saudi-Arabien kauft seine Kampfjets in den USA.

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