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Nahost-Konflikt Israels Luftwaffe bombardiert weiter Hamas-Tunnelsystem in Gaza

Ein hochrangiges Mitglied der Hamas hält eine baldige Waffenruhe für möglich. Währenddessen USA lehnen eine UN-Resolution zur Gewalt in Nahost weiterhin ab.
20.05.2021 Update: 20.05.2021 - 08:52 Uhr Kommentieren
Binnen 24 Stunden seien Dutzende weitere Ziele der sogenannten Metro in dem Palästinensergebiet angegriffen worden, teilte die israelische Armee am Morgen mit. Quelle: dpa
Raketen über Gaza

Binnen 24 Stunden seien Dutzende weitere Ziele der sogenannten Metro in dem Palästinensergebiet angegriffen worden, teilte die israelische Armee am Morgen mit.

(Foto: dpa)

Tel Aviv, Gaza Nach mehr als acht Stunden Ruhe ist am Donnerstag in israelischen Orten an der Grenze zum Gazastreifen wieder Raketenalarm ausgelöst worden. Der Alarm kam kurz vor der Landung von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), der Israel und die Palästinensergebiete besucht.

Zuvor hatten militante Palästinenser gegen 01.00 Uhr Ortszeit eine Rakete in Richtung Israel abgefeuert. Israels Armee griff in der Nacht erneut Ziele der islamistischen Hamas an, die im Gazastreifen herrscht. Dabei wurden auch Teile des weit verzweigten Tunnelsystems bombardiert.

Militante Palästinenser haben in den vergangenen eineinhalb Wochen nach Angaben der israelischen Armee rund 4070 Raketen in Richtung Israel abgefeuert – fast so viel wie während des gesamten Gaza-Kriegs 2014, der 51 Tage dauerte. Israels Luftwaffe hat in diesem Konflikt mehr als tausend Ziele im Gazastreifen beschossen.

Die internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe in dem neu entflammten Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen wurden zuletzt verstärkt.

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    Ein hochrangiges Hamas-Mitglied schloss eine baldige Waffenruhe nicht aus. In israelischen Medien hieß es, binnen ein bis zwei Tagen könnten die Waffen schweigen.

    USA lehnen UN-Resolution zur Gewalt in Nahost weiterhin ab

    Die USA lehnen einen Aufruf zur Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas in einer Resolution des Weltsicherheitsrats weiterhin ab. Ein Sprecher der US-Mission bei den Vereinten Nationen in New York erklärte am Mittwoch, die USA konzentrierten sich derzeit auf intensive diplomatische Bemühungen für ein Ende der Gewalt. Man werde keine Handlungen unterstützen, die diese Bemühungen untergraben könnten.

    Frankreich arbeitete einen Entwurf für eine Resolution aus, nachdem die USA mindestens vier Versuche blockiert hatten, eine gemeinsame Erklärung des Sicherheitsrats zu veröffentlichen, in der ebenfalls zu einem Ende der Gewalt aufgerufen werden sollte. US-Diplomaten nannten dafür denselben Grund wie am Mittwoch. Alle anderen Ratsmitglieder unterstützten die Erklärung, wie aus diplomatischen Kreisen verlautete.

    Einer Presseerklärung müssen alle 15 Mitglieder des Sicherheitsrats zustimmen, während für eine Resolution nur mindestens neun Jastimmen ohne Veto eines der fünf dauerhaften Mitglieder benötigt werden.

    Ein französischer Regierungssprecher erklärte, es habe intensive Diskussionen mit den US-Vertretern über die Resolution gegeben. Darin sollen eine Waffenruhe und Hilfe für die Palästinenser gefordert werden. Es war nicht klar, ob Frankreich den Resolutionsentwurf zur Abstimmung stellen würde. Es galt als wahrscheinlich, dass die USA in diesem Fall ihr Veto einlegen würden.

    Die 193 Mitglieder der UN-Vollversammlung wollten am Donnerstag über den israelisch-palästinensischen Konflikt diskutieren. Eine Abschlusserklärung oder Resolution wurde nicht erwartet, wie Sprecher Brenden Varma erklärte.

    Zivilbevölkerung leidet unter täglichem Raketenbeschuss

    Mehr: Israels Botschafter sieht in Maas-Reise Solidaritätsbeweis

    • dpa
    • ap
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