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Nahost-Konflikt Israels Luftwaffe greift Hamas-Ziel im Gazastreifen an

Auch am Montag halten die militärischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen an. Kampfjets aus Israel bombardierten eine Einrichtung der Hamas.
09.04.2018 Update: 09.04.2018 - 12:23 Uhr 1 Kommentar
Im Gazastreifen wurde eine militärische Einrichtung der Hamas von Israel angegriffen. Quelle: AP
Angriff

Im Gazastreifen wurde eine militärische Einrichtung der Hamas von Israel angegriffen.

(Foto: AP)

Tel Aviv Israelische Kampfjets haben in der Nacht zum Montag erneut im Gazastreifen angegriffen. Die Armee teilte mit, es sei eine militärische Einrichtung der in dem Palästinensergebiet herrschenden Hamas bombardiert worden. Damit habe die Luftwaffe auf ein Vordringen militanter Palästinenser auf israelisches Gebiet am Sonntag reagiert. Sie hätten dort Sprengsätze gelegt.

„Die israelische Armee sieht Versuche der Terrororganisation Hamas, die Zone um den Sicherheitszaun in ein Kampfgebiet zu verwandeln, als sehr schwerwiegend an“, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Man werde „den zynischen Einsatz von Zivilisten, der fortwährende Terroraktivitäten gegen israelische Zivilisten und Truppen verschleiern soll“, nicht dulden. Israel werde hart auf alle Angriffsversuche dieser Art reagieren.

Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte am Montag mit, ein 45-jähriger Palästinenser sei an Verletzungen gestorben, die er bei Protesten am Karfreitag erlitten hatte.

Damit sind bei dem schlimmsten Gewaltausbruch seit dem Gaza-Krieg 2014 bisher 32 Palästinenser getötet und rund 2800 verletzt worden, die meisten davon durch Tränengas. Am Freitag wurde bei Massenprotesten an Israels Grenze zum Gazastreifen auch ein 30-jähriger palästinensischer Fotojournalist getötet. Presseverbände fordern eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. Die israelische Armee teilte mit, man prüfe die Umstände seines Todes.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Nahost-Konflikt: Israels Luftwaffe greift Hamas-Ziel im Gazastreifen an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn die meisten getöteten und verletzten Demonstranten durch Tränengas zu Schaden gekommen sind, dann war es wohl sehr stark dosiert. Oder ist das ein Schreibfehler?
      Aber irgendwie müssen ja die Proteste und die möglichen Versuche aus der Belagerung auszubrechen unter Kontrolle gebracht werden. Und dann kommen ja auch noch die Untersuchungen der israelischen Armee. Da wird den Menschenrechten zum Durchbruch verholfen. Sie machen mit Ihren Berichten wirklich einen tollen Job, der sicher gut belohnt wird.
      Lothar Meurer
      Frankfurt a.M.

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